Der Landesrat wirft einen Blick in die Lagerhalle.

Rauchglocke verschwunden

Publiziert in 4 / 2005 - Erschienen am 3. März 2005
Das Fernheizwerk Laas ist seit einem Jahr in Betrieb. Die letzten der 441 Genossenschaftsmitglieder in Laas und Eyrs werden bis September 2005 am Warmwassernetz über Rohrleitungen von 20 Kilometern Länge angeschlossen sein. Die größten Abnehmer sind die Firmen Hoppe und Schönthaler. Die Kilowattstunde kostet 0,06 Euro. Im Vergleich zur Ölheizung bezahlen die Kunden zirka ein Drittel weniger. Ein weiterer positiver Aspekt des Fernheizwerkes ist die Verminderung der Luftschadstoffe. Die Rauchglocke über dem Dorf ist verschwunden. Umweltlandesrat Michl Leimer informierte sich kürzlich über die täglichen Abläufe im Werk und warf einen Blick auf Brennöfen und Computeranlagen. Die Vorstandsmitglieder um Obmann Ferdinand Hauser und Bürgermeister Andreas Tappeiner standen ihm Rede und Antwort. Lezterer war als Gemeindeassessor 2001 die treibende Kraft für den Bau eines großen Werkes zur Belieferung alle Laaser Bürger. Ursprünglich hatte man über den Bau eines kleinen Werkes zur Beheizung der öffentlichen Gebäude nachgedacht. Das hätte die Gemeinde mit zu hohen Kosten belastet. Die Laaser arbeiteten in der Planungsphase mit den Betreibern des Schludernser Werkes zusammen und konnten aus Fehlern lernen, zum Beispiel was die Lagerhalle betrifft. Während jene in Schluderns zu klein ist, bietet die in Laas reichlich Platz.
Magdalena Dietl Sapelza

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