„Raum – Region – Kultur“

Publiziert in 24 / 2012 - Erschienen am 20. Juni 2012
Goldrain - Vom 21. bis 23. Juni findet auf Schloss Goldrain unter der Leitung von Johann Holzner eine wissenschaftliche Tagung mit dem Titel „Raum – Region – Kultur“ statt. Drei Tage beschäftigen sich über 20 Wissenschaftler/innen mit der Kulturgeschichte einer Region. Parallel zu den Vorträgen über Kultur, Literatur und Geschichte des Raumes Tirol gibt es auch Lesungen mit Sabine ­Gruber, Sepp Mall und Josef Oberhollenzer (22. Juni, 20 Uhr). Im Zuge der Globalisierung und Neuordnung Europas ist die Bedeutung der Nationalstaaten mehr und mehr geschwunden, während die Bedeutung der Regionen wieder entdeckt wurde. Die regionalen Kulturräume sind längst offene Räume. Künstler, Intellektuelle, Autoren sind permanent unterwegs, in anderen Ländern und fremden Kulturen. Franz Tumler, Gerhard Kofler, Sabine Gruber: Sie blieben, auch wenn sie ausgezogen sind, der Herkunftsregion verbunden, sprengten aber zugleich die Grenzen des Provinziellen auf. In jeder Region fördert das kollektive Gedächtnis die Entwicklung einer eigenen Identität. Regionale Kultur- und Literaturgeschichtsschreibung muss sichtbar machen, wie die spezifischen Entwicklungen in einer Region im Zusammenhang mit nationalen und internationalen Strömungen stehen. Infos und Anmeldung: Kulturinstitut (Tel. 0471 313800 bzw. landesinstitut@kulturinstitut.org). Tagungsbeginn: 21. Juni, 14 Uhr, Eintritt frei.
Redaktion
Vinschger Sonderausgabe

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