Im Bild: (von links): Elisabetta Demattio vom Naturmuseum Trient, Massimo Morpurgo, der Kurator der Aquarien in Aquaprad, Sabrina Horak, Leiterin des Nationalparkhauses, Vito Zingerle, Direktor des Naturmuseums Bozen, Christian Casarotto und Osvaldo Negra vom Naturmuseum Trient.

Rettet die Flusskrebse!

Publiziert in 1 / 2006 - Erschienen am 11. Januar 2006
Noch bis zum 12. Februar läuft im Nationalparkhaus Aquaprad die Sonderausstellung „Flusskrebse“. Sie ist die dritte Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit dem Naturmuseum Bozen in Prad gezeigt wird. Sabrina Horak, Leiterin des Nationalparkhauses Aquaprad zeigte sich erfreut über die Gelegenheit, der Öfteren interessante Ausstellungen des Naturmuseums auch in die Peripherie bringen zu können. Einst gab es in Südtirol über 50 Flusskrebsgewässer, heute sind sie nur mehr selten anzutreffen. Gefährdet wird der Lebensraum der heimischen Krebsarten durch die Gewässerbelastung, die „Krebspest“ sowie die Lebensraumveränderung.Die Sonderausstellung in Aquaprad möchte auf die vom Aussterben bedrohte heimische Tierart aufmerksam machen und ein Schutz- bzw. Wiedereinbürgerungsprojekt vorstellen.Die Besucher aus Trient interessierten sich für die Ausstellung von Südwasserlebewesen in Aquaprad, da sie an der Errichtung einer ähnlichen Dauerausstellung interessiert sind.Die Ausstellung ist von Dienstag bis Freitag von 9.00 bis 12.00 Uhr und von 14.30 bis 18.00 Uhr, am Samstag und Sonntag von 14.30 bis 18.00 Uhr geöffnet und frei zugänglich.
Ingeborg Rainalter Rechenmacher
Ingeborg Rainalter Rechenmacher

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