Monika Habicher Wielander

Schlanderser Tafel: Hilfe für „versteckte Arme“

Publiziert in 39 / 2012 - Erschienen am 31. Oktober 2012
Auch in Schlanders leben Menschen, die nicht genug Geld haben, um sich genügend Lebensmittel zu kaufen. Andererseits werden in Geschäften täglich Lebensmittel weggeworfen. Mit der Initiative „Schlanderser Tafel“, die Anfang September angelaufen ist, werden nun zweimal pro Woche beim „Eurospar“ Lebensmittel mit kurzem Verfalls- bzw. Mindesthaltbarkeitsdatum von Ehrenamtlichen abgeholt und in Zusammenarbeit mit der Caritas und dem Sozialamt unentgeltlich an Personen verteilt, die sich keine oder nur wenige Lebensmittel leisten können. Monika Habicher Wielander, Hauptinitiatorin der „Schlanderser Tafel“ und Mitglied der Vinzenzkonferenz Schlanders, die als Hauptträgerin fungiert, stellte das lobenswerte Projekt am 25. Oktober dem Gemeinderat vor. Mitglieder der Organisa­tion „banco alimentare“, die ihren Hauptsitz in Trient hat, hatten ihre Zuammenarbeit angeboten. Diese Organisation verfolgt das Ziel, nicht verfallene Lebensmittel bei Geschäften abzuholen und an bedürftige Menschen zu verteilen. „Ab Dezember werden alle zwei Monate auch Lebensmittel mit langer Haltbarkeit, wie Zucker, Mehl, Konserven usw. verteilt, die wir in Trient abholen,“ kündigte Monika Habicher Wielander an. Damit „versteckte Arme“ auch erreicht werden können, wurde eine Kontakt-Rufnummer eingerichtet: 345 9239399 (Montag und Mittwoch von jeweils 11 bis 12 Uhr).
Josef Laner
Josef Laner
Vinschger Sonderausgabe

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