Hintere Reihe (von links): Spetsmann, Franz Heinisch, Florian Winkler, Egon Eberhöfer, Fabian Peer, Manuela Gögele, Hansi Pichler, Fabian Paulmichl und Thomas Holzknecht; vorne (von links): Elmar Tschöll, Günther Zöschg, Peter Pircher und Richard Masoner.

„Südtiroler Einheit“ beim Köln-Marathon

Publiziert in 41 / 2012 - Erschienen am 14. November 2012
Zwischen dem Weißen Kreuz und dem ASB Deutschland (Arbeiter-Samariter-Bund) gibt es eine langjährige Verbundenheit über SAMARITAN INTERNATIONAL. Vinschgau/Burggrafenamt/Köln - Mit dem ASB Landesverband Köln wurde zum Beispiel bei der Fußball-Europameisterschaft 2008 in Österreich zusammengearbeitet. Die Anfragen von Führungskräften aus dem Bezirk Burggrafenamt/Vinschgau, bei Großveranstaltungen im Ausland Erfahrungen für ihren eigenen Bereich sammeln zu können, haben in letzter Zeit vermehrt zugenommen. Zumal auch der Bezirk Burggrafenamt-Vinschgau des Weißen Kreuzes die Ausarbeitung von Konzepten in Bezug auf den Sanitätsdienst bei Großveranstaltungen vorantreibt, packte Bezirksleiter Egon ­Eberhöfer die Gelegenheit beim Schopf und organisierte zusammen mit den Freunden aus Köln den gemeinsamen Einsatz beim großen Rosenmontag-Umzug in Köln im Februar 2012. Dort wurden Kontakte mit Jörg Spetsmann geknüpft, dem Fachbereichsleiter Rettungsdienst/Bevölkerungsschutz. Spetsmann bat um Mithilfe beim Köln-Marathon 2012. So kam es, dass der traditionelle Führungskräfteausflug nach Köln führte, um das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden. 12 Dienst- bzw. Turnusleiter fuhren so am 13. Oktober mit 2 Fahrzeugen (PKW und KTW) nach Köln. Am Morgen des 14. Oktober erfolgte die Einteilung der Mannschaften: 3 Helfer mit KTW zu einer mobilen Unfall­hilfestation in der Verpflegungsmeile, 2 Helfer als Teil eines mobilen Transporttrupps, und der Rest in der großen Sanitätshilfestation im Zielbereich. Nach dem Start des Halbmarathons bekam der Großteil der „Südtiroler Einheit“, eingekleidet in ASB-Uniformen, den Rückzugsbefehl und wurde in die Verpflegungsmeile zur Unterstützung der anderen 3 WK-Kollegen umdisponiert. Die Südtiroler hatten einiges an Arbeit zu bewältigen. Sie versorgten insgesamt 19 Athleten/innen. Gegen 18.30 Uhr meldete der „Verbindungsoffizier“ Thomas Holzknecht das Einsatzende. „Es war ein beeindruckender Tag. Wir haben gesehen, dass wir verhältnismäßig identisch arbeiten. Alle von uns konnten Erkenntnisse mit nach Hause nehmen, das Prägendste aus meiner Sicht war es aber, dass man gesehen hat, wie man innerhalb kürzester Zeit - wenn die Leute gewillt sind - gemeinsam arbeiten kann, egal ob von unterschiedlichen Organisationen oder von unterschiedlichen Ländern,“ resümiert Egon Eberhöfer. Ein Angebot für den Rosenmontags-Umzug 2013 liegt bereits vor. red

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