Die Tablander haben mit ihrem neuen Gemeinschaftshaus ein wahres Schmuckstück im Herzen des Ortes erhalten.

Tabland feiert sein Gemeinschaftshaus

Publiziert in 21 / 2012 - Erschienen am 30. Mai 2012
Das Bauwerk besticht durch seine gelungene Architektur. Großes Lob und Anerkennung für den unermüdlichen Einsatz von Friedrich Zöschg. Tabland - Wie sehr sich die Tablander freuen, zeigte der große Andrang bei der Segnung und der offiziellen Übergabe am 20. Mai. Das Ende 2011 nach den Plänen des Architektenteams Elke Ladurner und Stephan Marx fertiggestellte Gebäudepaar (Kosten ca. 1.16 Mio. Euro), beherbergt einen großen Saal mit einer gut ausgestatteten Küche für Veranstaltungen, einen Sitzungssaal, einen Proberaum für den ­Kirchenchor Tabland/Staben und einen Jugendraum nebst Pfarrbüro, Sanitäranlagen, Tiefgarage und Heizungsraum. Im zweiten Trakt des Gebäudepaars sind zwei Wohnungen untergebracht. Neu ist auch die Aufbahrungskapelle im Außenbereich. Den Festgottesdienst zelebrierte Kanonikus Johann Kollmann gemeinsam mit Dekan Rudolf Hilpold, Pfarrseelsorger Franz Dissertori und Diakon Robert Agostini. Neuer Abschnitt in der Pfarr- und Dorfgeschichte „Diese Feier ist ein historisches und zukunftsweisendes Ereignis“, sagte der Pfarrgemeinderatspräsident Friedrich Zöschg. Der neue Widum sei seit kurzer Zeit eine feste Einrichtung des Gesellschaftslebens. Im Ensemble mit der Kirche und den umliegenden Wirtschaftsgebäuden in Steinmauerstruktur bilde das neue Gebäudepaar ein harmonisches Gefüge, das sich von der Umgebung abhebt, aber dennoch nicht ortsfremd wirkt. Bau erforderte viel Einsatz Kulturreferent Valentin Stocker sagte dann, dass gerade Zöschg mit großem Einsatz und enormen Zeitaufwand sehr viel zum guten Gelingen beigetragen und sich große Verdienste erworben habe. „Ohne ihn wäre das so ganz sicher nicht möglich gewesen,“ Das Gebäude biete die Chance, den Weg in Richtung Dorfentwicklung weiterzugehen. Bürgermeister Heidegger freute sich über die geglückte Verbindung von alter und moderner Architektur, dies sei ein Vorzeugeprojekt einfühlsamer Baukultur. Es sei ein großer Glücksfall für Tabland, dass durch die Erhaltung und Sanierung des angebauten Widumstadels diese Struktur errichtet werden konnte. Voll des Lobes war auch Landeshauptmann Durnwalder. „Ihr habt eine gute Entscheidung getroffen, niederreißen und neu bauen ist nicht immer die beste Lösung“. Erfreulich sei auch, dass die Tablander selbst die Initiative ergriffen haben, schon deswegen können sie auf das Erreichte stolz sein. Die festliche Umrahmung durch den Kirchenchor Tabland/Staben und die fröhlichen Gesänge der Jungschar wirkten wohltuend und lockerten die Feier auf. Zu diesem Anlass wurde von Karl Pircher die Broschüre „Draußen am Rand, Mitten im Leben“ verfasst. Hervorzuheben ist auch das Singspiel „Isch olls schun amoll gwesn“ durch den Kirchenchor Tabland/Staben. Oskar Telfser
Oskar Telfser
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