„TATA, ich brauch dich mehr als du denkst“

Publiziert in 5 / 2005 - Erschienen am 17. März 2005
Bunt und vielfältig waren die Inhalte der Veranstaltungsreihe für Familien, welche sich auf elf Aktionen von Mals bis Goldrain erstreckte. Die Idee einer solchen Veranstaltungsreihe kam vom Katholischen Familienverband/Bezirk Vinschgau und wird nun von fünf weiteren Gruppen und Institutionen im Tal unterstützt. Gemeinsam verfolgen der KVW-Bezirk Vinschgau, die Kindergartendirektion Schlanders, das Bildungshaus Schloss Goldrain, der Elternrat/Bezirk Vinschgau, der KFS-Bezirk Vinschgau und die Südtiroler Plattform für Alleinerziehende das Ziel, für alle Familienmitglieder je nach Alter (Eltern, Kinder, Jugendliche, Großeltern) und Rolle (Vater, Mutter, Mann, Frau, Geschwister), ein Angebot zu machen. Gleich das erste Veranstaltungsangebot, ein Vortrag zur Familienförderung und Familienpolitik wurde mit großem Interesse angenommen. Ein Informationsabend zum Thema "Lernen lernen" für Eltern und Schüler wurde besonders von den Oberschülern der Lehranstalt für soziale Berufe in Mals gut besucht. Mehrere Angebote gab es zum Thema Partnerschaft. Es wurde sowohl die rechtliche Seite unter dem Motto: "Zusammenleben oder heiraten?" und die persönlich zwischenmenschliche Seite unter dem Titel: "Gemeinsam durchs Leben. Partnerschaft Leben." angesprochen. Mit einem sehr kindergerecht gestalteten Familiengottesdienst begann der Familiensonntag in Prad. Am selben Nachmittag konnten sich Kinder und Erwachsene bei verschiedensten Brett- und Kartenspielen unterhalten. Aufgegriffen wurde auch das Thema „Umgang von Kindern mit Fernsehen und Computerspielen.“ Der Referent ermutigte zu einem bewussten Umgang aber nicht zum Verbot dieser Medien. "Tata, ich brauche dich mehr als du denkst" war der Titel eines Abends nur für Väter, Großväter und interessierte Männer, welcher bewusst machte, wie wesentlich eine gute Vaterbeziehung für die schulische und soziale Entwicklung der Kinder ist. Das Märchen Rumpelstilzchen, welches in Mals und auf Schloss Goldrain aufgeführt wurde, lockte viele Kinder und Mütter an. Die Kinder konnten mit vielen Sinnen zuhören und auch mitmachen. Als Abschluss stand ein Vortrag zum Thema: "Das Wohl unserer Kinder! Was können wir dazu beitragen als Mütter, als Väter, als Großeltern und als Paten“ auf dem Programm. Der Referent des Abends zeigte auf, welcher Gefahr unsere Kinder durch die Reizüberflutung in allen Lebensbereichen ausgesetzt sind. Die Kanalisierung dieser Reizüberflutung ist eine große zukünftige Herausforderung.
Ludwig Fabi

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