Technisch schwierige Übung

Publiziert in 40 / 2012 - Erschienen am 7. November 2012
Martell – 35 Männer und Frauen des Bergrettungsdienstes im AVS und CNSAS Martell sowie 3 Stauseewächter beteiligten sich am 20. Oktober an einer technisch schwierigen Übung im Bereich der Mauer des Zufrittstausees. Alpines Gelände wechselt sich dort mit 80 Meter hohen Betonwänden, Gerüstbauten und tiefen Betonschächten ab. Ziel der Übung war es, die Rettungskräfte mit dem besonderen Gelände bei der Staumauer vertraut zu machen. Neben der Erstversorgung der „Verletzen“ galt es, die Möglichkeiten des Abtransportes nach Vorgabe des Übungsleiters zu erproben. Zeitgleich musste bei 3 Szenarien der Abtransport des jeweiligen „Verletzen“ über die hohe, teils überhängende Staumauer und das hohe Sicherungsgitter geübt werden bzw. der Abtransport nach unten über felsiges Gelände, schmale Mauerspalten und Gerüstbauten. Dies war für alle eine große Herausforderung. Bei der Nachbesprechung wurde - abgesehen von technischen Problemen - auf eine insgesamt gelungene Übung zurückgeblickt. Vorbereitet hatten die Übung, nach Genehmigung seitens der Hydros, der Stauseewächter Guido De Vido und der Rettungsstellenleiter des AVS Martell, Roman ­Eberhöfer. Aufmerksamer Beobachter war Emanuele Baldi, der Hydros-Zuständige für Arbeitssicherheit. Die Hydros wünscht sich, dass künftig kontinuierlich Übungen an der Staumauer durchgeführt werden. red
Redaktion
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