Von „Greenpass“ zu Erlebniscard

Publiziert in 35 / 2012 - Erschienen am 3. Oktober 2012
Stilfserjoch - Der „Greenpass“ als Einstieg, die Erlebniscard als Ziel: Bei einem „Gipfeltreffen“ am 26. September am Stilfserjoch haben Land, Gemeinden und Nachbarprovinzen die weitere Vorgangsweise in punkto kostenpflichtige Stilfserjoch-Straße abgesteckt. Auf den „Greenpass“ soll eine vor Ort auszuarbeitende Erlebniscard folgen, und zwar möglichst in kürzester Zeit. „Es ist uns wichtig, alle Beteiligten ins Boot zu holen und alle Schritte mit ihnen abzusprechen, damit alle auf dem selben Informationsstand sind und sich einbringen können“, sagte Landesrat ­Florian Mussner. Der „Greenpass“ sei nicht als Maut zu verstehen, sondern vielmehr als Eintritt zu einer ganz besonderen Attraktion bestehend aus Straße und Landschaft. Das Projekt einer Erlebniscard, wie sie vor allem den Gemeinden rund um das Stilfserjoch vorschwebt, sei damit keinesfalls gestorben: „20 Prozent der Einnahmen aus dem ‚Greenpass’ sollen den Gemeinden und dem Tourismus zugute kommen, unter anderem auch für die Ausarbeitung eben dieser Erlebniscard“, so Mussner. Konkret geht es um die Entwicklung einer Karte, die Auto- und Motorradfahrern nicht nur die Fahrt über das Stilfserjoch ermöglicht, sondern gleichzeitig den kostenlosen (oder verbilligten) Eintritt zu den Attraktionen entlang der Strecke und rund um das Joch.LPA/sepp
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