Auch die für den 28. Mai einberufene Sitzung des Gemeinderates findet im Kulturhaus statt. Wie dieses Bild von der Sitzung am 19. Mai zeigt, ist das Interesse der Bürgerinnen und Bürger an den Ratssitzungen derzeit sehr stark.

Vorhang auf für den zweiten Akt

Publiziert in 20 / 2014 - Erschienen am 28. Mai 2014
Schluderns - Zusammenarbeit, Miteinander und gegenseitiger Respekt. Dazu hatte bei der konstituierenden Sitzung des neuen Schludernser Gemeinde­rates am 19. Mai nicht nur Peter Paul Trafoier aufgerufen, der die ­Sitzung als ältestes Ratsmitglied leitete, sondern Vertreter aller Gruppierungen sowie auch BM Erwin Wegmann. Dem Antrag von Wegmann, seinen Vorschlag für die Zusammensetzung des Ausschusses zu vertagen, weil es noch weitere Diskussionen brauche, stimmte der Rat einhellig zu. Im neuen Rat sitzen bekanntlich je 6 Vertreter der Bürgerliste Schluderns, mit der Wegmann angetreten war, und der SVP, zwei Vertreter der Liste „Mitnond“ und eine Vertreterin der Freiheit­lichen. Im neuen Ausschuss dürfen neben dem BM nur weitere drei Personen vertreten sein, wobei zwei davon Frauen sein müssen. Als Namensvorschläge hatte ­Wegmann Brigitta Stecher Parth (Bürgerliste), Astrid Reinstadler („Mitnond“) und Peter Paul ­Trafoier (SVP) hinterlegt. Nach weiteren Treffen und Aussprachen in der vergangenen Woche wird am heutigen Mittwoch, 28. Mai, ein zweiter Versuch unternommen, den Ausschuss zu bestellen. Anstelle von Peter Paul Trafoier schlägt Wegmann jetzt Martin Rainalter als SVP-Vertreter im Ausschuss vor. Sonst bleiben die Vorschläge gleich. „Es wurden mehrere Vorschläge gemacht und verschiedene Varianten besprochen“, sagte Wegmann am Sonntag. Nicht in Frage komme für ihn bei aller Kompromissbereitschaft die Berufung von Romina ­Eberhöfer in den Ausschuss. Sie hat 23 Stimmen erhalten „und ich kann weder die Argumente der SVP noch der Liste ‚Mitnond’ nachvollziehen, die nach wie vor dafür sind, dass alle Gruppierungen im Ausschuss vertreten sein sollten.“ Er sei gewillt, den jetzigen Vorschlag, der auch dem Wählerwille entspreche, so zur Abstimmung zu bringen. Sollte es auch dieses Mal nicht klappen, gibt es Anfang Juni noch eine dritte und letzte Möglichkeit. Scheitert auch diese, sind neuer­liche Wahlen notwendig. Sepp
Josef Laner
Josef Laner

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