Was passiert mit Flugplatz-Gründen?

Publiziert in 15 / 2013 - Erschienen am 24. April 2013
Schluderns - LH Luis Durnwalder ist angeblich gewillt, den Pächtern der Flugplatz-Gründe die Möglichkeit zu bieten, die Grundstücke zu kaufen. Dies bestätigte bei der Bürgerversammlung der Referent und Ortsbauerbundobmann Andreas Hauser. Um Spekulationen vorzubeugen, sollten die Flächen für 15 Jahre nicht weiter verkauft werden dürfen, sondern bei den landwirtschaftlichen Betrieben verbleiben. Laut dem BM fordere die Gemeinde die verbleibenden ca. 2 ha des insgesamt rund 40 ha großen Areals ein. Diese Flächen sollten an Grünlandbauern verpachtet und eventuell für Großveranstaltungen genutzt werden. 10 ha stehen im Besitz der Laimburg. Ob die seinerzeitige Übernahme des Flugplatzes seitens des Landes rechtens war, ist laut Wegmann fraglich. - Die Verzögerung beim Kindergartenneubau begründete Wegmann mit einem Gesetz der Regierung Monti. Die Vizebürgermeisterin Brigitta Stecher Parth sagte, dass die Arbeiten voraussichtlich 2014 beginnen. Die Kinder finden während der Bauphase in Räumen der Grundschule Platz. Nicht glücklich sind einige Bürger, dass die Gemeinde die Beregnungsanlage „Ebnet“ mit Einnahmen aus dem zu bauenden Kraftwerk Konfall mit ca. 2 Mio. Euro (10 Jahresraten) querfinanzieren will. Wegmann und Hauser sagten, dass es bei diesem Vorhaben 3 Gewinner gibt: Gemeinde, Landwirtschaft und Schludernses Auen, denen das ganze Jahr über mehr Wasser zugeführt wird. sepp
Josef Laner
Josef Laner

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