Die Lehrer der “Wasserschule” an ihrem Element

"Wasserschule" in Schulklassen

Publiziert in 4 / 2005 - Erschienen am 3. März 2005
Die mobile Wasserschule Hohe Tauern wird in Südtirol aktiv. 120 Schulklassen haben ihre Teilnahme an den kostenlosen dreitägigen "Wasserschulkursen" in den Monaten März bis Juni sowie September und November angemeldet. Ausgestattet mit Experimentierkoffern und Mikroskopen kommen die Wasserexperten zu den Schülern. Zwei Tage lang wird dem Thema Wasser im Unterricht breiter Raum geschenkt. Es geht um die Fragen: Was wissen wir von unserem Wasser? Wie gehen wir mit unserem Trinkwasser um? Am dritten Tag wird der Unterricht ins Freie verlagert. Die Gewässer werden unter die Lupe genommen und analysiert. Die Wasserschule kommt im Rahmen der Landesausstellung 2005 nach Südtirol. Diese stellt sich dem Thema "Die Zukunft der Natur". Ausstellungsorte sind Hall in Tirol und Galtür mit Attraktionen wie das "Hotel Natur" im Salzlager Hall und die "Mauer" aus 6000 Baumstämmen vor dem Alpinarium in Galtür. Die Verantwortlichen vom Nationalpark Stilfserjoch klickten sich bei der Planung der Landesausstellung ein. Es kam zum grenzüberschreitenden Gemeinschaftsprojekt "Wasserschule" auch für Südtirols Schulen. Es wird betreut von Karin Reinalter. Partner sind das Pädagogische Institut, das Schulamt, die Firma D. Swarovski & Co sowie die Stiftung der Südtiroler Sparkasse. Wolfgang Platter, Leiter des Außenamtes Glurns, erklärte kürzlich anlässlich der Projektvorstellung im Nationalparkhaus "aquaprad": Mit der Wasserschule haben wir die Möglichkeit, das Thema "Wasser" in die Familien hinein zu bringen. Es geht um einen achtsamen Umgang mit der kostbaren Ressource und um das Bewusstmachen, dass es in vielen Gebieten der Erde kein Wasser mehr gibt, während wir hierzulande mit Trinkwasser noch ergiebig Autos waschen." Um das Projekt auch nach 2005 weiterführen zu können, müsste nach Finanzierungsmöglichkeiten gesucht werden.
Magdalena Dietl Sapelza
Vinschger Sonderausgabe

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