Hinter Vinschgauer Qualitätsweinen saßen Manfred Prantl, Walter Klotz, Leo Forcher, Franz Pratzner und Georg Flür (von links)

Weinbauern machen stark

Publiziert in 22 / 2012 - Erschienen am 6. Juni 2012
Kastelbell - „Mit der Gebietsweinkost machen wir den Vinschgau stark“, stellte ein stolzer Obmann des Tourismusvereines Kastelbell-Tschars fest. Manfred Prantl war von Leo ­Forcher, Obmann des Vinschgauer Weinbauvereins, in den Gasthof Kuppelrain eingeladen worden, um die 28. Gebietsweinkost auf Schloss Kastelbell von Freitag, 15. Juni ab 18 Uhr bis Samstag, 16., ab 14 Uhr vorzustellen. „Wir bieten heuer 95 Vinschgauer Qualitätsweine und ein Dutzend Edelbrände zum Verkosten an. Am Samstag wird um 14.30 Uhr Joachim Wolf vom Versuchszentrum Laimburg über ‚richtige Verkostungstechniken‘ referieren“, berichtete Forcher. Der „Freie Weinbauer“ Franz Pratzner aus Naturns fasste das frühe Erntejahr 2011 zusammen und nannte die Weine „weniger bissig“ als 2010. Zum ersten Mal findet die Verkostung mit Nordtiroler Beteiligung statt. Ortsobmann Georg Flür aus Tarrenz freute sich, dass sieben „Nordtiroler“ die Vorverkostung in ­Kastelbell überstanden haben. Der Landesobmann der Hofbrenner, Walter Klotz, kündigte die Teilnahme von 10 bis 12 Brennern an. Zugpferd bleibe der „Marilleler“, aber im Apfelanbaugebiet sei es an der Zeit, einen „Apfelbrand“ ins Gespräch zu bringen. Obmann Forcher stellte auch die 6. Auflage des „Vinschgauer Weinblattls“ mit einer Hommage an die Traditionssorte Vernatsch vor und kündigte die 1. Verleihung des „Vinschger Urbani“ an. 
Günther Schöpf
Günther Schöpf

Diese Seite verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Lesen Sie unsere Cookie-Richtlinien für weitere Informationen. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden.