„Wer schwindelt,...

Publiziert in 11 / 2013 - Erschienen am 27. März 2013
Vinschgau - ...dem wird das Heft abgenommen und für ihn ist die Schularbeit vorbei.“ Mit diesem Vergleich kommentiert Landtagsabgeordneter Sepp Noggler (im Bild) die Ermittlungen der Staatsanwalt in punkto Kraftwerk Laas-Martell. Ermittelt wird gegen Ex-Landesrat Laimer und Ex-SEL-Direktor Rainer. Wie bereits bei den 11 ENEL-Kraftwerken besteht auch hier der Verdacht, dass Unterlagen manipuliert wurden. Laut Noggler seien das Vinschgauer Energiekon­sortium (VEK) und die Gemeinden Martell, Laas und Latsch seit jeher überzeugt, das bessere Projekt vorgelegt zu haben. Deshalb habe man die Konzessionsvergabe an die HYDROS (60% SEL, 40% EDISON) auch beim Obersten Wassermagistrat angefochten. Lange hatten die Vinschger auf eine außergerichtliche Einigung hingearbeitet. Ihre Hauptforderung: eine Beteiligung von 33%. Bei der Verhandlung am 20. März beim Wassermagistrat in Rom fiel keine Entscheidung. Das Gericht will weitere Unterlagen einholen. Genau mitverfolgt wird das Verfahren vom VEK-Präsidenten und Kammerabgeordneten Albrecht Plangger. „Wir hoffen, dass in Rom entschieden wird, der HYDROS die Konzession zu entziehen,“ sagt Noggler. Trifft dies zu, „kommen wir Vinschger zum Zug.“ LH Luis Durnwalder hatte dem der Vinschger gegenüber am 16. März erklärt: „Wenn auch bei der Marteller Konzession getrickst wurde, soll dies festgestellt werden, und nachher sehen wir weiter“. sepp
Josef Laner
Josef Laner
Vinschger Sonderausgabe

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