Matthias Gritsch und Josef Maschler aus Prad (in der Bildmitte von links) wurden vom SKFV und dem Südtiroler Schwarzen Kreuz für ihre Verdienste mit dem Ehrenzeichen des Österreichischen Schwarzen Kreuzes ausgezeichnet; links Hans Duffek, der Präsident des Südtiroler Schwarzen Kreuzes, rechts sein Stellvertreter Adalbert Tschenett.

„Wir alle sind gefordert“

Publiziert in 41 / 2012 - Erschienen am 14. November 2012
Spondinig – „Wir alle sind als Bürger Europas aufgerufen, mutig für Frieden, Recht und Freiheit einzutreten. Dies Pflicht erwächst uns den Gefallenen gegenüber.“ Dies sagte Landtagsabgeordneter Sepp Noggler am Seelensonntag in seiner Gedenkansprache im Soldatenfriedhof in Spondinig. Dass wir in Europa Frieden haben, gelte als selbstverständlich, sei es aber nicht: „Viele Menschen in Europa haben derzeit Angst vor dem sozialen Abstieg.“ Ein Einbruch des Wohlstandes könnte auch den Frieden gefährden. Pfarrer Paul Schwienbacher gedachte der Gefallenen beider Weltkriege und ging auf drei Stichworte ein: Versöhnung, Friede, Verantwortung. Neben Schützenabordnungen aus dem gesamten Bezirk konnte SKFV-Bezirksobmann Engelbert Agethle auch Feuerwehrvertretungen begrüßen, die Kaiserjäger/Kaiserschützen von Latsch, ehemalige und amtierende Gemeinde-, Bezirks- und Landespolitiker sowie Vertreter des Südtiroler Schwarzen Kreuzes. Mitgestaltet haben die Gedenkfeier mit Einmarsch, Gottesdienst, Gräbersegnung und Kranzniederlegung die Musikkapelle Laas sowie die Schützenkompanie Taufers im Münstertal, die als Ehrenkompanie fungierte. Friedhofswart Adalbert Tschenett blickte auf die Sanierung der Gedenktafeln zurück. Er dankte alle Organisationen, Verbänden und der Bevölkerung für die Mithilfe bei den seit Jahren laufenden Sanierungsarbeiten, die 2013 abgeschlossen werden sollen. sepp
Josef Laner
Josef Laner

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