Die Arbeiten am 2. Baulos im Bürgerheim Schlanders sind fertiggestellt.

Wir wollen eine Wohnatmosphäre schaffen

Publiziert in 27 / 2012 - Erschienen am 11. Juli 2012
Planmäßig und unter den vorangeschlagten Kosten wurden mit Ende Juni die Arbeiten am 2. Baulos im Bürgerheim Schlanders abgeschlossen. Schlanders – In einem Lokal­augenschein konnten sich Landesrat Richard Theiner, die Gemeindeverwaltung von Schlanders, die Gemeinderäte, alle zuständigen Techniker, Ärzte sowie einige Mitarbeiter und der Verwaltungsrat des Bürgerheims vergangene Woche vom bisherigen Baufortschritt auf der zur Zeit wohl größten Baustelle von Schlanders überzeugen. Präsidentin Monika Wellenzohn nutzte das Treffen, um allen für die reibungslose Abwicklung der Umbauarbeiten im 2. Baulos zu danken. „Es tut sich jeden Tag sehr viel und wir sehen der Umsiedlung der 38 Heimbewohner am 12. Juli mit einem guten Gefühl entgegen“, so die Präsidentin. Die neuen Räumlichkeiten zeigen sich großzügig und freundlich, sie bieten Aufenthaltsmöglichkeiten für Bewohner und Besucher, aber auch Rückzug ins Private. Ein vom Künstler Herbert Schönweger nach psycholo­gischen Kriterien erstelltes Farbkonzept im ganzen Haus soll das Wohlgefühl der Heimbewohner heben und anregend wirken. So wechseln sich zartes Gelb, feines Grau und Lindgrün in den verschiedenen Stockwerken ab, denn nicht zuletzt dient die farbliche Differenzierung auch der Individualisierung und Orientierung. Übersiedelung am 12. Juli Jede Etage hat ihren Treffpunkt, das „Platzl“, um dem Bedürfnis nach Kommunikation entgegenzukommen und ihren gemütlichen Speiseraum. Die Gänge sind wie eine Dorfstrasse zu verstehen, auf der man sich auf den Weg macht von einem Punkt zum anderen. Die Pflegestationen aller vier Etagen haben einen Überblick über das ganze Geschehen. Die funktionell ausgestatteten Einzelzimmer sind hell und großzügig, sie sind das „Heim im Heim“ und sollen Geborgenheit und Vertrautheit schenken. Anerkennende Worte zum gelungenen Umbau fanden Bürgermeister Dieter Pinggera und Landesrat Richard Theiner. Pinggera lobte die „tolle Arbeit“ die geleistet worden ist, wobei er besonders dem Mitarbeiter Walter Stieger für dessen Einsatz einen großen Dank aussprach. „Ein solches Projekt wäre heute undenkbar“, betonte Landesrat Richard Theiner, denn die finanzielle Situation habe sich radikal geändert. Auch er zeigte sich erfreut über den gelungenen ersten Bauabschnitt. Landesrat Theiner sprach die Bedeutung des Bürgerheims für das nahegelegene Krankenhaus an, denn es sei zunehmend wichtig, Übergangsbetten zur Verfügung zu haben. Zur Polemik um die Krankenhausschließung unterstrich Theiner neben der medizinischen auch die große volkswirtschaftliche Bedeutung des Krankenhauses im Tale. Er wünsche sich daher mehr Unterstützung in seinem Bemühen um den Erhalt dieser wichtigen, peripheren Strukturen für das Land. Ingeborg RAinalter Rechenmacher
Ingeborg Rainalter Rechenmacher
Ingeborg Rainalter Rechenmacher
Vinschger Sonderausgabe

Diese Seite verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Lesen Sie unsere Cookie-Richtlinien für weitere Informationen. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden.