Wo fühlen sich junge Menschen wohl?

Publiziert in 16 / 2014 - Erschienen am 30. April 2014
Mals/Schlanderns - Gibt es überhaupt Orte, Plätze und Räume für junge Menschen? Wo sind sie und wie werden sie von den Jugendlichen wahrgenommen? Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt des Pilotprojekts „Vinschger Lebensräume“, mit dem sich die Jugenddienste Ober- und Mittelvinschgau 2013 auseinandersetzten. Der Grundgedanke war, jene Räume zu identifizieren, welche die Lebensqualität von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im ländlichen Gebiet positiv fördern. Um den Istzustand zu erheben, waren 75 Jugendliche im Auftrag der Jugendreferenten von Mals und Schlanders, Marion Januth und Manuel Massl, in den Hauptorten dieser zwei Gemeinden und teils auch in Fraktionen unterwegs. Die Ergebnisse der Sozialraumanalyse zeigen auf, wie junge Menschen ihre Räume wahrnehmen, welchen Stellenwert sie haben und was fehlt. Der Begriff Lebensräume umfasst nicht nur Spielplätze, Jugendzentren und Parkanlagen, sondern auch private Orte und Räume, die öffentlich zugänglich sind. Viele der „geprüften“ Orte werden als positiv bewertet, andere als negativ. Weil nur kleinere Gruppen unterwegs waren, sind die Ergebnisse bzw. Aussagen nicht repräsentativ. Die Sozialraumanalysen sollen nicht nur das Bewusstsein für die Bedeutung von Räumen für junge Menschen fördern, sondern sollen von den politisch Verantwortlichen auch als Instrument für positive Änderungen genutzt werden. sepp
Josef Laner
Josef Laner
Vinschger Sonderausgabe

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