Ulrich Veith: „Sind die Kosten das einzige Kriterium, um einen Bürgermeister zu bewerten oder müsste man nicht auch fragen, was er bringt?“

Zählen wirklich nur die Kosten?

Publiziert in 31 / 2012 - Erschienen am 5. September 2012
Mals - Er finde die derzeitige Regelung, wonach die Gemeinde für Bürgermeister im Wartestand die Sozialabgaben zahlt, auch nicht richtig. „Diese Regelung gehört geändert. Sie ist unfair, auch anderen Bürgermeistern gegenüber“, sagte BM Ulrich Veith vor dem Gemeinderat. Verwundert habe ihn, dass das Thema unlängst von Medien als „Aufdeckung“ aufgeputscht wurde, „dabei habe ich seit meinem Antritt mit offenen Karten gespielt und den Rat auch über dieses Thema informiert.“ Die „Dolomiten“ hätten bereits 2009 darüber berichtet. Er habe die Regelung genutzt, „weil ich zu 100% für Mals da sein wollte und daran lasse ich mich auch messen.“ Die ganze Geschichte habe ihm weh getan und seine Motivation geschmälert. Natürlich habe er als BM auch Fehler gemacht. „Aber sind die Kosten wirklich das einzige Kriterium für die Bewertung eines Politikers?“, fragte Veith, oder müsse man nicht auch - gleich wie in der Privatwirtschaft - die erbrachte Leistung bewerten?: „Vielleicht koste ich mehr als andere, aber dazu stehe ich.“ Auch Zahlen legte Veith vor. Es sei ihm und seiner Verwaltung gelungen, in den vergangenen 3 Jahren im Vergleich zum selben Zeitraum zuvor rund 3 Mio. Euro Mehreinnahmen für Projekte und innovative Ideen über verschiedene Kanäle nach Mals zu holen. - Fast alle Räte klopften anerkennend auf den Tisch. Bruno Pileggi meinte: „Mals war noch nie so lebenswert wie heute.“ sepp
Josef Laner
Josef Laner

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