Peter Roth (vorne) und Luigi Spagnolli meißeln um die Wette.

Zarte Früchte, harter Stein

Publiziert in 16 / 2006 - Erschienen am 9. August 2006
Vom 4. - 6. August fand zum 7. Mal das bekannte Kultur- und Genussfest „marmor & marillen“ im Marmordorf Laas statt. Nach dem traditionellen Einschnölln am Freitag Nachmittag, machten sich prominente Gäste daran, eine Vogeltränke aus Marmor zu meißeln. „Viel Feingefühl und wenig blaue Finger“, wünschte ihnen Bürgermeister Andreas Tappeiner. Die zahlreich erschienenen einheimischen und ausländischen Besucher ließen sich kulinarische Köstlichkeiten rund um die Vinschger Marille auf der Zunge zergehen wie etwa Marillenknödel, Marillenomelette und viele leckere Marillenkuchen. Regen Zuspruch hatten auch die Schüler der Fachschule für Steinbearbeitung in Laas. Wer wollte, konnte einen Gipsabdruck seines Gesichts machen lassen. Um 21 Uhr eröffnete Josef Alber seine Ausstellung „metamorphosische Formen“ im Gasthaus „Krone“. Am Samstag boten Künstler und Produzenten Kunsthandwerk und Produkte aus dem Vinschgau an. Die Diaschau von Gianni Bodini zeigte mit beeindruckenden Bildern „Landschaft und Kultur im Vinschgau“. Um Mitternacht bezauberten Modeträume in „weiß und apricot“ mit Accessoires aus Marmor und Marillenholz der Fachschule für Hauswirtschaft Kortsch die Besucher. Die Ausstellung „metamorphosische Formen“ von Josef Alber im Gasthaus „Krone“ bleibt bis zum 31. August geöffnet. (Montag geschlossen) Die Modekreationen der Fachschule für Hauswirtschaft können ebenfalls bis zum 31. August im Schaufenster auf dem Dorfplatz bewundert werden.
Gabriele Markart
Vinschger Sonderausgabe

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