Zwei Varianten im Finale

Publiziert in 25 / 2012 - Erschienen am 27. Juni 2012
Laas – Ende Mai trafen sich in Laas Vertreter von Land, Gemeinden und verschiedensten Interessengruppen zum „2. Flussraum-Forum Laas“. Über 5 ­Varianten bezüglich des EU-Projektes „Hochwasserschutz Laas“ (EFRE 2007-2013) wurde diskutiert. Am Ende blieben zwei bevorzugte Optionen übrig: 1) Die Nutzung der Eyrser Au als Rückhaltebecken im Falle von 30- und 100-jährigen Hochwassern und der Gerinneausbau der Etsch und des Schgumser Grabens in Laas; 2) Zusätzlich zu den genannten Maßnahmen die Retention von 100-jährigen Hochwassern in den angrenzenden Obstwiesen mitsamt Reaktivierung des Alt-Arms der Etsch. Bei beiden Varianten ist die Aufweitung der Etsch auf öffentlichem Grund westlich von Laas geplant, um bei einem Hochwasser den Geschiebetransport der Etsch in den Griff zu bekommen. Die Projektarbeiten fußen auf dem 2008 ins Leben gerufenen Etsch-Dialog. Laut Rudolf Pollinger (Abteilungsdirektor ­Wasserschutzbauten) geht es darum, „Defizite hinsichtlich Hochwasserschutz, Raum­nutzung, Ökologie und Erholungsfunktion der Etsch im Oberen Vinschgau zu beseitigen.“ Bei einem weiteren Laaser „Flussraum-Forum“ im September sollen sich die Interessensvertreter auf eine der beiden Varianten einigen.
Redaktion

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