Regional rockt 

Publiziert in 26 / 2019 - Erschienen am 23. Juli 2019

Regionale Lebensmittel liegen seit vielen Jahren im Trend. Das Bewusstsein dafür wird immer größer, sei es beim Konsumenten, als auch beim Anbieter. Das ist gut so. Wer mit gutem Gewissen sein Fleisch essen will, der sollte halt nicht auf importierte Massenware zurückgreifen. Wer bei Lebensmitteln auf Nachhaltigkeit achtet, der setzt auf regional und saisonal. Meist etwas teurer im Einkaufspreis. Auch das ist gut so. Billig war gestern. Die Preise sind nicht zuletzt nämlich auch eine Wertschätzung für die lokalen Produzenten, die mit höchster Qualität ihre Produkte erzeugen. Regional und dafür häufig etwas kostspieliger. Das ist schließlich nur fair. Eine einfache Rechnung. Es ist Blödsinn, norddeutsche oder niederländische Butter und Milch vom Discounter zu kaufen, es gibt ausreichend Kühe in Südtirol - und fleißige Bauern, die davon leben. Lokale Kreisläufe sollten auch bald in öffentlichen Ausschreibungen berücksichtigt werden. Ein nächster sinnvoller Schritt. Es kann nicht sein, dass Kinder sich in Mensen häufig mit günstigen Massenwaren aus Großküchen begnügen müssen. Während hiesige Bergbauern frisch und mit höchster Qualität produzieren. Auf mehreren Sonderseiten (ab Seite 20) geht es in dieser Ausgabe übrigens um regionale Erzeugnisse. Und wie innovativ, jung und modern Regionalität sein kann, beweisen die jungen Vinschger Heidelbeer-Bauern (ab Seite 6). 

Michael Andres
Michael Andres
Vinschger Sonderausgabe

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