Soll ich oder soll ich nicht?

Publiziert in 34 / 2019 - Erschienen am 8. Oktober 2019

Noch sind nicht alle Äpfel in den Zellen. Lange wird es aber nicht mehr dauern. Bis Weihnachten ist es dann nicht mehr lange hin und nach Neujahr denken schon viele an den Fasching. Ist auch diese Zeit vorbei, dauert es nur noch Wochen, bis die Gemeinderäte und Bürgermeister bzw. Bürgermeisterinnen neu gewählt werden. Erste „Wahlkampfflämmchen“ flackern hier und dort bereits jetzt auf. Viele amtierende Gemeindepolitiker dürften - zumindest für sich selbst - bereits entschieden haben, ob sie noch einmal antreten werden. Formell lassen sie das natürlich davon abhängen, ob es von der Partei bzw. Liste auch gewünscht wird. Lässt man den Vinschgau auf der Töll beginnen, so bleibt die Frage „Soll ich oder soll ich nicht?“ nur zwei amtierenden Bürgermeistern erspart, nämlich dem Heidegger von Naturns und dem Tappeiner von Laas. Sie dürfen wegen der Mandatsbeschränkung nicht mehr antreten und nicht deshalb, weil sie beide Andreas heißen. Aber Spaß beiseite: es wird langsam Zeit, dass die Weichen für die Wahlen gestellt werden und dass sich mündige und fähige Frauen und Männer finden lassen bzw. selbst den Mut und die Bereitschaft aufbringen, für das Allgemeinwohl zu arbeiten. Ganz unabhängig davon, welcher Partei bzw. Liste man angehört oder welchem Verband bzw. Verein man nahesteht. Spannend werden die Wahlen auf jeden Fall, und zwar nicht nur in größeren Gemeinden wie Naturns, Latsch, Schlanders, Prad oder Mals.

Josef Laner
Josef Laner
Vinschger Sonderausgabe

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