Vorbei mit lustig

Publiziert in 9 / 2020 - Erschienen am 10. März 2020

Zu Fasching haben manche noch darüber gewitzelt. Mittlerweile hält das Coronavirus fast die ganze Welt in Atem. Es ist unfassbar, was ein winzig kleines Virus vermag. Als Ende Dezember 2019 die Coronavirus-Epidemie in der Millionenstadt Wuhan in China ausbrach, wähnte sich der Rest der Welt zunächst noch einigermaßen sicher: das ist ja so weit weg, zu uns kommt dieses Virus nicht. Aber die Welt ist schon längst ein großes Dorf geworden. Ein Spinnennetz, dessen Fäden überall hinreichen. Zum Stichtag 8. März hatte das Coronavirus bereits 103 Länder weltweit erfasst. Solange es keine Waffen gibt, dieses Virus zu besiegen, bleibt nur eines: die Ausbreitung eindämmen und in erster Linie jene Menschen bestmöglich schützen, für die das Virus am gefährlichsten ist. Die Folgen, welche diese neuartige Erkrankung Covid-19 bereits bis jetzt mit sich gebracht hat und noch nach sich ziehen wird, sind vielseitig und betreffen mehr oder weniger alle. Sämtliche Sparten der Wirtschaft ebenso wie das gesellschaftliche Leben insgesamt, ja den Alltag von uns allen. Natürlich ist Panik ein schlechter Ratgeber. Ein kühler Kopf ist auch in der derzeitigen Ausnahmesituation gefragt. Nicht nur gefragt, sondern notwendig sind auch bestimmte Verhaltensvorschriften, wie etwa häufiges Händewaschen, Abstand halten und große Menschenansammlungen vermeiden. Irgendwann wird auch Covid-19 vorbei sein. Aber bis dahin sind die Fühler ausgestreckt zu halten.

Josef Laner
Josef Laner
Vinschger Sonderausgabe

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