Auf die Kirchen-Führung mit Josef Plattner (Bild links) folgte der Auftritt des Ensembles „Rosarum Flores“.
Auf die Kirchen-Führung mit Josef Plattner (Bild links) folgte der Auftritt des Ensembles „Rosarum Flores“.

Besonderes Konzert in besonderer Kirche

Publiziert in 13 / 2022 - Erschienen am 19. Juli 2022

Tartsch - Die St. Veit-Kirche auf dem Tartscher Bühel ist ein besonderes Kleinod. Sie wurde auf dem Boden einer vorchristlichen Kultstätte im 11. Jahrhundert gebaut und im romanischen Stil gestaltet. Die Kirche ist dem heiligen Veit geweiht. Über die Geschichte der Kirche, die Freskenausstattung und das Leben und Wirken des heiligen Veit informierte Josef Plattner, der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates Tartsch, am 10. Juli im Vorfeld eines besonderen Konzertes, zu dem „musica viva Vinschgau“ eingeladen hatte. Das zahlreich erschienene Publikum bekam den „Veitstanz“ zu hören, eine musikalische Aufbereitung der Legende des heiligen Vitus. Aufgeführt wurden die Musikstücke bzw. Kompositionen aus dem 15. und 16. Jahrhundert vom Ensemble „Rosarum Flores“: Andrea Oberparleiter (Gesang), Reinhild Waldeck (Blockflöten, Harfe), Ilse Strauß (Blockflöten) und Wolfgang Praxmarer (Laute). Das Ensemble hatte sich bei einer Kirchen-Führung im Vorjahr zum „Veitstanz“ inspirieren lassen. Beim Publikum stieß die Aufführung auf großen Zuspruch. Unterstützt wurde das Konzert von der Kulturabteilung des Landes. Detail am Rande: der hl. Veit ist nicht nur der Schutzpatron der Apotheker, Gastwirte, Bierbrauer, Winzer, Kupferschmiede, Tänzer und Schauspieler, sondern auch der Jugend und der Haustiere. Außerdem wird er angerufen, um Krämpfe, Epilepsie, Tollwut, Bettnässen und Schlangenbisse zu heilen.

Josef Laner
Josef Laner
Vinschger Sonderausgabe

Diese Seite verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Lesen Sie unsere Cookie-Richtlinien für weitere Informationen. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden.