Toni Pizzecco mit jungen Patienten im Attat Hospital, dem einzigen Krankenhaus für eine Million Menschen.
Toni Pizzecco interviewt Arthur Rinner Hornbacher zu Armut und Flucht: „Vielleicht kann mit unserer Spende der eine oder andere zu Hause bleiben.“

Es war Arthurs bester Gedanke

Publiziert in 3 / 2019 - Erschienen am 29. Januar 2019

Latsch/Attat in Äthiopien - Diesmal hat der Latscher Gemeindearzt und Präsident der Vereinigung „Südtiroler Ärzte für die Welt“ Toni Pizzecco eine Diagnose gewagt, ohne den Patienten zu untersuchen. Beim ehemaligen Bäcker, Weltenbummler und jetzt frei schaffenden Künstler Arthur Rinner Hornbacher hat er ein „großes Herz“ festgestellt. Dazu gekommen war es, weil Arthur durch seine Ausstellung in der Raiffeisenkasse Latsch eine Spende zur Verfügung stellen konnte, die alle Erwartungen übertraf. Der an sich sehr bescheidene Hornbacher war drauf und dran, sich einmal selbst auf die Schultern zu klopfen. „Es waren 15 schöne Ausstellungstage“, meinte der Künstler begeistert. „Ich war jeden Tag im Saal und jedes Mal freudig überrascht und beeindruckt, wie sich die Besucher für das Thema Brot interessierten und wie sie es schätzten, in völliger Transparenz und in direkter Form das Krankenhaus in Äthiopien zu unterstützen. Die Vinschger waren vor allem von meiner Ode auf das Vinschger Paarl ‚Kräftig rührt der starke Arm im Roggenteig‘ fasziniert.“ Sogar der frühere Innungsmeister der Bäcker sei mit seiner Frau aus Ulten angereist. Inzwischen habe sich Doktor Pizzecco persönlich bei Arthur im Namen der „Südtiroler Ärzte für die Welt“ bedankt. 

Günther Schöpf
Günther Schöpf

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