Daniele Lo Rito, Dolmetscherin Marina Mach und Gastgeber Walter Rizzi (v.l.)
Elisa Luppi und eine Trunk-Spielerin, ein Saiteninstrument indischen Ursprungs

Ins Auge geschaut und Kunst entdeckt

Publiziert in 20 / 2019 - Erschienen am 28. Mai 2019

Latsch - Es war in mehrfacher Hinsicht ein besonderer Kulturabend zu einem besonderen Thema mit besonderen Bildern. Damit wurde es auch eine besondere Ausstellungseröffnung, umrahmt von besonderer Musik. Walter und Christine Rizzi hatten ihr
Bürohaus geöffnet und in der Galerie „Spazio Rizzi“ den renommiertesten Iridologen Italiens eine Bühne bereitet. Zu Deutsch machte der Titel „Kunst im Auge“ neugierig; in Italienisch klang es verhaltener mit „L‘arte e l’iridologia“, Kunst und Iridologie. Dass es gleichzeitig ein Gedenken an den Pionier der Homöopathie und Iridologie in Italien, Siegfried Rizzi (+1987), wurde, ergab sich von selbst. Ausgang und Anregung kamen vom Arzt und Experten für Akupunktur Daniele Lo Rito, der seit Jahren über die Iris, die Regenbogenhaut im Auge, Diagnosen erstellt und dabei Symbole, Zeichnungen und Bilder entdeckt. In der Ausstellung stellte Lo Rito seine Fotografien neben Bildern des Malers Corrado Amadi. Zur Eröffnung erzeugten Musiker auf dem Monocorda, zu Deutsch Trunk, Töne mit einer „meditativen Frequenz“ von 110 kHz. Die Sängerin Elisa Luppi nahm diese auf und formte sie zu einer Melodie. Auf die alternative Diagnostik der Iridologen ging auch Richard Theiner als ehemaliger Landesrat für Sanität ein. Die Ausstellung im Bürohaus ist zugänglich bis 13. Oktober von Montag bis Freitag von 10 bis 12 Uhr und von 14.30 bis 17.30 Uhr, an Sonntagen von 14.30 bis 17.30 Uhr.

Günther Schöpf
Günther Schöpf

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