Großer Gesang mit Harfenbegleitung in St. Veit durch Ulrike Hofbauer, Marie Bournisien und Kristine Jaunalksne (v.l.)

„Liebesbriefe“ in St. Veit

Publiziert in 27 / 2019 - Erschienen am 1. August 2019

Tartsch - Absolute Kostbarkeiten bot „musica viva Vinschgau“ kürzlich in St. Veit auf dem „Tartscher Bühel“. Das Ensemble „savádi“ bot ein Konzerterlebnis der besonderen Art. Die Sopranistinnen Kristine Jaunalksne aus Lettland und Ulrike Hofbauer aus Bayern trugen italienische Motetten des frühen 17. Jahrhunderts vor. Sie wurden von der Französin Marie Bournisien an der Doppelharfe begleitet. Der Titel ihres Programmes „Jesu mi dulcissime“ stammt von Giovanni Girolamo Kapsberger (*1580 in Venedig, +1651 in Rom). Im Programmblatt des Konzertvereins wurden die Kompositionen mit „Liebesbriefe an Gott“ benannt. Die Künstlerinnen trugen Werke von 10 Komponisten, davon zwei Frauen, des italienischen Barocks vor. Das „Medio maris“ der Venezianerin Barbara Strozzi (*1619 - +1664) wurde von Kristine Jaunalksne szenisch dargestellt. Für den herzlichen Applaus der über 50 Zuhörer bedankten sich die Musikerinnen mit dem Stück „Figlio, dormi, dormi“ von Kapsberger. 

Günther Schöpf
Günther Schöpf
Vinschger Sonderausgabe

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