Paradiso als Schauplatz

Publiziert in 32-33 / 2020 - Erschienen am 24. September 2020

Martell - Der neue Roman „Commissario Pavarotti probt die Liebe“ von Elisabeth Florin, der Ende Juli im Emons Verlag erschienen ist, greift ein brisantes Stück Südtiroler Zeitgeschichte auf. Den Hintergrund bilden die Aktivitäten des italienischen Militärgeheimdienstes SISMI und der obskuren NATO-Organisation Gladio in Südtirol zwischen 1960 und Mitte der 1980er Jahre. Ein Schwerpunkt liegt auf der geheimdienstlichen Infiltration der Südtiroler Aktivistenszene während der Bombenjahre. Auf dieser Basis entwickelt Elisabeth Florin eine Krimihandlung, bei der der „Commissario“ und seine deutsche Freundin deren verschollenem Vater in Deutschland und Südtirol nachspüren, der offenkundig tief in Spionageangelegenheiten verstrickt war. Von Meran durch den Vinschgau führt die Spur bis in das Martelltal. Der Höhepunkt spielt im verlassenen Hotel Paradiso. Mit dem 5. Band ihrer „Commissario Pavarotti Reihe“ knüpft die Autorin an die  Vorgängerbücher an. 

Redaktion

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