Die Organisatoren: Christoph Tappeiner, Magdalena Pratzner, Norbert Dibiasi, Monika Unterthurner und Peter Dipoli.
Ausgezeichnete Vinschger: Gisela und Martin Aurich, Jutta und Markus Fliri mit Präsidentin Magdalena Pratzner (v.l.)
Nach der Riesling-Vertikalverkostung im Widum von Tabland und nach der Prämierung in Naturns ging im Hotel Prokulus die Verkostung weiter. Im Bild der Naturnser Experte Christoph Pichler (2. v.l.)

Sogar Prämierung war Genuss

Die Rieslingtage 2019 endeten mit der „Riesling-Gold-Prämierung“

Publiziert in 40 / 2019 - Erschienen am 19. November 2019

Naturns - Weinkenner, –experten und –liebhaber mussten zum 2. Mal nach Naturns pilgern. Nach der Ausscheidungsphase am 24. Oktober für den 14. Nationalen Riesling-Wettbewerb folgte am 8. November die Prämierung mit Verkostung im Sternehotel Prokulus. Tourismuspräsident Christoph Tappeiner eröffnete das mit Spannung erwartete Ereignis rund um den „König der Weißweine“. „Wir sind sehr stolz auf die Rieslingtage und stolz auf die diesjährige Teilnahme von 60 Kellereien und Winzer.“ Tappeiner dankte dem Organisationsteam mit dem Verantwortlichen für den Wettbewerb Norbert Dibiasi, der früheren Präsidentin Monika Unterthurner und ihrer Nachfolgerin Magdalena Pratzner. Die „Neue“ begrüßte die Ehrengäste mit Bürgermeister Andreas Heidegger an der Spitze. Sie freue sich über die ausgeglichene Teilnahme italienischer und Südtiroler Winzer, über den Stellenwert des Rieslings in Italien und über das Sortiment der eingereichten Weine, das vom Vinschgau bis in die Abbruzzen reiche. Ihr Stellvertreter Peter Dipoli sprach in Italienisch über den Erfolg des Rieslings auf Staatsgebiet und über die Steigerung der Qualität im Allgemeinen. Die „technische Einführung“ und einen Rückblick auf den eigentlichen Rieslingtag im Widum von Tabland übernahm Norbert Dibiasi. Die Rekordzahl von 60 anonymisierten Weinen – davon 31 aus Südtirol – stand für die Fachjury mit 24 Verkostern und Verkosterinnen aus Deutschland, Südtirol und Italien bereit. 13 Önologen, 3 Sommeliers und 8 Journalisten und Experten mussten in der Vorrunde am Vormittag 48 Mal und im Finale am Nachmittag 15 Mal verkosten. Man rief zuerst den 10. platzierten Riesling auf. Und schon traf es einen Vinschger. Martin und Gisela Aurich hatten es mit ihrem „Castel Juval“ unter die besten 10 geschafft. Die weiteren Plätze belegten 2 Weine aus dem Südtiroler Unterland, je ein Riesling aus Oltrepó Pavese (Provinz Pavia), aus Görz (Friaul Julisch Venetien), aus dem Eisacktal und aus dem piemontesischen Barolo. Auf Rang 3 findet man den besten Vinschger Riesling 2018, den „Geieregg“ vom Himmelreichhof des Markus Fliri in Tschars. Den Silberplatz holte sich der Riesling „Montiggl“ der Kellerei Sankt Michael Eppan. Gold ging in die Nachbarprovinz für den Riesling 2018 der Stiftung Edmund Mach in San Michele an der Etsch. Höhepunkt des Nachmittags war dann die Verkostung der eingereichten und prämierten Weine und der Genuss mit der feinen Kulinarik aus der Küche des Hotels Prokulus.

Günther Schöpf
Günther Schöpf
Vinschger Sonderausgabe

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