Streichquartett ist Quintessenz der Symphonie

Publiziert in 4 / 2019 - Erschienen am 5. Februar 2019

Schlanders - Das sagen die Musiker, die auf Einladung von „musica viva Vinschgau“ im Kulturhaus von Schlanders ein besonderes Konzert gaben. Was wollen sie damit sagen? Symphonie und Streichquartett sind zwei Eckpfeiler der klassischen Instrumentalmusik. Vor allem bei Joseph Haydn, aber auch bei vielen anderen Komponisten wie Mozart, Schubert, Beethoven, Schumann usw. findet man großartige Symphonien, die sich durch besonderen musikalischen Ideenreichtum, Experimentierfreudigkeit und Tiefgang auszeichnen und daneben Streichquartette, auf die das auch zutrifft – allerdings konzentrierter und auf vier Stimmen reduziert. „Da liegt“, sagen die Musiker, „die musikalische Seele der Komposition offen da.“ Beim Konzert in Schlanders standen zwei Streichquintette auf dem Programm. Das Streichquintett in D-Dur von dem 1854 in Prag geborenen Sologeiger und Komponisten Joseph Miroslav Weber und das Streichquintett in C-Dur, das „längste und reifste Kammermusikstück“ des Wiener Komponisten Franz Schubert.  Die Mitglieder der Wiener Symphoniker Maximilian Dobrovich, Alexandra Koll, Christian Kaufmann, Romed Wieser und Katrin Schickedanz machten großartig Musik. Das Publikum war begeistert.

Hermann Schönthaler

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