Basisdemokratischer geht’s fast nicht
Publiziert in 4 / 2010 - Erschienen am 3. Februar 2010
Latsch – Das Volk hat das Wort und im Volk soll und muss auch die Jugend zu Wort kommen. In diese Richtung gehen die Überlegungen des Koordinierungsausschusses der Südtiroler Volkspartei in der Gemeinde Latsch. Bei der „Kandidatenermittlung“ – Obmann Mauro Dalla Barba (im Bild) möchte den Begriff Vorwahlen vermeiden – sollen nicht nur die wahlberechtigten Bürger an der Ermittlung teilnehmen, auch die zukünftigen Jungwähler müssen gefragt werden. Daher wurde beschlossen, am letzten Wochenende im Februar auch Jugendliche ab dem 16. Lebensjahr an den „Kandidatenermittlungen“ in den Fraktionen Latsch mit St. Martin, Goldrain, Morter und Tarsch teilnehmen zu lassen.
Zum ersten Mal in der Gemeinde kann jeder ohne irgendwelche Empfehlungen fähige Personen seiner nächsten Umgebung als Kandidaten vorschlagen.
Günther Schöpf