Eine Schlitten-Bergung aus der Luft erinnerte an das einstige Skigebiet Tarscher Alm, das derzeit als Paradies für Tourengeher gilt.

Der fliegende Spanier

Publiziert in 8 / 2010 - Erschienen am 3. März 2010
Latsch/Tarsch – Es habe die letzten Winter immer ausgiebig geschneit. Außerdem hätte die Schneedecke bis Ende April für den Skibetrieb gereicht. „Der Spanier“ habe zwar nicht das Skigebiet eröffnet, aber seit er es übernommen habe, schneie es wenigstens wieder. Anlass zu derartiger Ironie hatten einige Skitourengeher durch den kürzlich erfolgten, „fliegenden Besuch“ des Unternehmers. Jaime Lorenzo Blanco war mit seinem Motorschlitten derart eingebrochen, dass es nur mehr eine Hubschrauber-Bergung geben konnte. Die spanische Präsenz hat dem Volk bewusst gemacht, dass es da noch ein Skigebiet gibt oder besser gäbe. Auf Nachfrage wurde bestätigt, dass über die Zukunft im Winter noch nichts bekannt sei, dass die Alm aber im Sommer zum Wandergebiet erklärt werde. Dazu werde nicht nur der Sessellift in Betrieb genommen, sondern auch den vorhandenen gastronomischen Strukturen an Berg- und Tal­station wieder Leben eingehaucht werden. Dazu trägt sich Blanco mit der Absicht, mit einem attraktiven Hochseilgarten neue Akzente zu setzen. „Es soll etwas Ordentliches werden“, ließ auch der Tarscher Frak­tionsvorsteher Ernst ­Sachsalber durchblicken.
Günther Schöpf
Günther Schöpf
Vinschger Sonderausgabe

Diese Seite verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Lesen Sie unsere Cookie-Richtlinien für weitere Informationen. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden.