Stromnetz auch für „letzte Meile“ wichtig
Publiziert in 44 / 2011 - Erschienen am 7. Dezember 2011
Vinschgau – Die Übernahme des Stromnetzes seitens der Gemeinden könnte sich auch bei der Breitbandversorgung per Glasfaserkabel als vorteilhaft erweisen, speziell was die „letzte Meile“ betrifft, sprich die gemeindeinternen Anbindungen der Betriebe und Haushalte. Am 1. Dezember hat der Landtag übrigens einen Gesetzentwurf der Abgeordneten Arnold Schuler und Sepp Noggler genehmigt. Mit diesem Gesetz wird eine Förderung zur besseren, koordinierten und schnellen Breitband-Erschließung aller Landesteile, Gemeinden, Betriebe, Unternehmen und Privathaushalte vorgesehen. „Die datentechnische Erreichbarkeit muss zum Bürgerrecht werden, damit eine zeitgemäße Kommunikation zum Zweck der Konkurrenzfähigkeit der heimischen Betriebe und Unternehmen im peripheren Raum, aber auch zur Abdeckung der Privatbelange jedes einzelnen Bürgers möglich wird,“ so Schuler und Noggler. Bis 2013 sollen die Glasfaserstränge alle Gemeinden erreicht haben. Damit aber von den jeweiligen Knotenpunkten in den Gemeinden hin zu den Betrieben, Unternehmen und Privathaushalten die nötige Infrastruktur vorgesehen werden kann, soll den Gemeinden eine entsprechende finanztechnische Unterstützung von Seiten des Landes und im Einvernehmen mit dem Rat der Gemeinden gewährt werden.
Josef Laner