Seit gestern Dienstag (28. Mai) sind 170 Pilgerinnen und Pilger aus der Diözese Bozen-Brixen mit Bischof Ivo Muser im Marienwallfahrtsort Lourdes (Frankreich). Am ersten Tag der diözesanen Pilgerreise 2019 standen der Besuch der Grotte der Marienerscheinungen und die abendliche Lichterprozession auf dem Programm.

170 Südtiroler mit Bischof Ivo Muser in Lourdes

Seit gestern Dienstag (28. Mai) sind 170 Pilgerinnen und Pilger aus der Diözese Bozen-Brixen mit Bischof Ivo Muser im Marienwallfahrtsort Lourdes (Frankreich). Am ersten Tag der diözesanen Pilgerreise 2019 standen der Besuch der Grotte der Marienerscheinungen und die abendliche Lichterprozession auf dem Programm.

- Der 175. Geburtstag und der 140. Todestag der Hl. Bernadette Soubirous - jenem Mädchen, dem 1858 18 Mal die Gottesmutter Maria erschienen ist - waren für das Pilgerbüro Anlass, die diözesane Wallfahrt 2019 mit Bischof Ivo Muser von Dienstag 28. Mai bis Freitag 31. Mai nach Lourdes zu organisieren. „Diese Pilgerreise auf den Spuren der Gottesmutter Maria ist eine besondere Einladung, in uns zu gehen und uns bewusst mit unserem Leben, unseren Zielen, unseren Problemen und auch mit unseren Unzulänglichkeiten auseinanderzusetzen“, sagte Bischof Muser bei der Predigt am gestrigen Abend.

Am ersten Tag des Aufenthalts in Lourdes besuchten der Bischof, sein Privatsekretär Michael Horrer, der Leiter des Pilgerbüros Thomas Stürz und die Südtiroler Gläubigen die Erscheinungsgrotte. Am 11. Februar 1858 ist dort dem damals 14-jährigen Mädchen Bernardette Soubirous zum ersten Mal die Gottesmutter erschienen. Aus dem damals unbedeutenden französischen Ort in den Pyrenäen hat sich in der Folge ein Wallfahrtsort entwickelt, den Jahr für Jahr mehrere Millionen Menschen besuchen. Aus einer ersten Kapelle sind viele Kirchen geworden, in denen gebetet und gefeiert wird.

Der Bischof erinnerte die Südtiroler Wallfahrer daran, dass Lourdes kein herkömmliches Reiseziel sei, "sondern ein Ort der Hoffnung, des Gebets sowie des Vertrauens in Gott. Ich wünsche allen, dass uns diese Tage helfen, in einer Welt, die immer lauter wird, zu Stille und Besinnung zu kommen". In Lourdes gelte es, so der Bischof weiter, „ein gutes Wort für die Kranken, für unsere Lieben und für unsere Beziehungen zu den Mitmenschen zu finden. Katholisch sein bedeutet in Beziehung zueinander zu stehen. Es gibt nicht nur uns allein."

Nach dem Abendessen nahmen der Bischof und die Südtiroler Gruppe an der täglich stattfindenden Lichterprozession teil. Morgen feiert die Pilgergruppe den internationalen Gottesdienst in der unterirdischen Basilika mit. Die diözesane Pilgerreise endet übermorgen Freitag, 31. Mai.

Diözese Bozen-Brixen

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