Arbeitszufriedenheit der Südtiroler steigt wieder leicht an

Südtirols Arbeitnehmer äußern sich zufrieden mit dem Ansehen des Unternehmens, für welches sie arbeiten, und mit ihrer Stellung in der Gesellschaft, etwas weniger mit den Weiterbildungsmöglichkeiten, dem Führungsstil des Vorgesetzten und dem aktuellen Einkommen. „Der wunde Punkt sind die unzureichenden Aufstiegs- und Karrieremöglichkeiten“, sagt AFI-Präsidentin Christine Pichler.

- Seit vier Jahren ist die Frage nach der Arbeitszufriedenheit fixer Bestandteil des AFI-Barometers. „So können wir verfolgen, wie sich die Arbeitszufriedenheit in Südtirol im Zeitverlauf entwickelt“, erklärt AFI-Direktor Stefan Perini vorab.

Mangelnde Aufstiegschancen sind wunder Punkt
In der Frühjahrsausgabe des AFI-Barometers zeigen sich die befragten Arbeitnehmer äußerst zufrieden mit dem Image des Unternehmens bzw. der Einrichtung, für welche sie arbeiten (Indexwert +45 auf einer Skala von +100 bis -100), sowie mit ihrer Stellung als Arbeitnehmer in der Gesellschaft (+31). Deutlich dahinter liegen die Einschätzungen betreffend die Weiterbildungsmöglichkeiten im Betrieb (+20), den Führungsstil des Vorgesetzten (+19) und das aktuelle Einkommen (+16). Zwar im positiven Bereich, aber relativ abgeschlagen, folgen die Einschätzungen zu Aufstiegs- und Karrieremöglichkeiten (+4).

Nach Zweijahresdämpfer wieder positivere Einschätzungen
„Nach den Dämpfern der beiden Vorjahre hat sich die Einschätzung der Arbeitszufriedenheit querdurch wieder aufgehellt“, stellt AFI-Forschungsmitarbeiter Friedl Brancalion fest und führt das auf das positive Südtiroler Wirtschaftsklima zurück. Besonders markant seien die Schwankungen in der Einschätzung der gesellschaftlichen Stellung des Arbeitnehmers sowie in Bezug auf die Weiterbildungsmöglichkeiten ausgefallen, auch wenn das hohe Niveau von 2015 nicht wieder erreicht sei. Einen Sonderfall würden die Aufstiegs- und Karrieremöglichkeiten bilden, deren Bewertung nicht nur zurück liege, sondern die sich im Zeitverlauf auch noch leicht eingetrübt habe. AFI-Präsidentin Christine Pichler: „Hier würden sich Südtirols Arbeitnehmer konkretere Chancen wünschen“.

AFI

Zum Newsarchiv
Vinschger Sonderausgabe

Diese Seite verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Lesen Sie unsere Cookie-Richtlinien für weitere Informationen. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden.