An der Ausschreibung der Buslinien beteiligten sich 17 Unternehmen/Gruppierungen. 44 Angebote wurden für die zehn ausgeschriebenen Lose abgeben. (Foto: IDM Südtirol-STA/Manuela Tessaro)

Ausschreibung Buslinien: 17 Teilnehmende

17 Teilnehmer beteiligen sich mit insgesamt 44 Angeboten an der europaweiten Ausschreibung der Konzession der öffentlichen außerstädtischen Linienverkehrsdienste mit Autobussen des Landes.

- Bis zum 8. Juni konnten Interessierte ihre Angebote für die europaweite Ausschreibung für die Vergabe der Dienste für die außerstädtischen Buslinien im öffentlichen Nahverkehr über das Vergabeportal einreichen.

Ausschreibung von 714 Millionen Euro aufgeteilt in zehn Lose  
Insgesamt sind 44 Angebote von 17 Teilnehmern bei der Agentur für die Verfahren und die Aufsicht im Bereich öffentliche Bau-, Dienstleistungs- und Lieferaufträge für die zehn ausgeschrieben Lose eingegangen. Fünf davon haben einen Sitz außerhalb des Landes. Nun beginnen die vorgegebenen verschiedenen Prüfungsverfahren für die Angebote durch die Vergabeagentur. Die Dienste für die außerstädtischen Buslinien und somit rund 21 Millionen Buskilometer wurden Ende Februar - aufgeteilt in zehn Lose - EU-weit ausgeschrieben. Dabei betrug die Ausschreibungssumme für einen Gesamtzeitraum von zehn Jahren rund 714 Millionen Euro. Durch die Lossperre kann ein Unternehmen maximal drei der zehn Lose zugeteilt bekommen. Die nach dem neuen Modus zu vergebenden Dienste sollen bereits 2021 starten.

LR Alfreider: Weiterer Schritt für den Mobilitätsplan Südtirol gesetzt
Für Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider ist damit ein weiterer wichtiger Schritt für die Vergabe des öffentlichen Nahverkehrs in Südtirol gemacht, so wie von der EU und der geltenden Gesetzgebung vorgesehen. Die zahlreiche Teilnahme an der Ausschreibung zeige, dass es reges Interesse der Wirtschaftsteilnehmer an der Übernahme der Dienste gebe, zeigt sich Alfreider zufrieden. "Unser Ziel ist es, Transparenz, Qualität und somit ein qualitativ hochwertiges und faires Busangebot für alle Fahrgäste zu erreichen", betont der Landesrat. Bei der Verbesserung der Dienste setze das Land auf Umweltfreundlichkeit, Digitalisierung sowie mehr Information und Angebot für die Fahrgäste, erklärt Alfreider. "An möglichst allen Wohnorten in Südtirol soll es in der Nähe ein öffentliches Verkehrsmittel geben, das gut vernetzt, zuverlässig sowie bequem und preisgünstig nutzbar ist", sagt der Mobilitätslandesrat. Bereits jetzt schon fahren rund 125.000 Menschen in Südtirol pro Tag mit dem Bus. Und es sollen laut Alfreider noch mehr werden.

Fahrplan für die Zukunft: 2030.suedtirolmobil.info

san

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