Bereit zur Wiederaufnahme des Sporttreibens


 Zur Gesundheitsvorsorge dient insbesondere das Sporttreiben. Sich zu bewegen, ist nicht nur gut für den Körper, sondern auch für die Seele. Nach vollständiger Einstellung des Sportbetriebs und Schließung aller Sportstätten aufgrund der Corona-Pandemie begrüßt deshalb der VSS, dass un-ter bestimmten Vorkehrungen der Startschuss zur Rückkehr in den Vereinssport gegeben und der Freizeit- und Breitensport, ein gezieltes Training, ja der Sport

-  Der organisierte Sport in Südtirol ist bereit, erste vorsichtige Schritte ins vereinsbasierte Sporttrei-ben zu setzten und einen verantwortungsvollen Wiedereinstieg zu wagen. Ein erster Schritt der Lockerung sollte insbesondere für Bewegungsangebote im Freiluftbereich gelten. Auf diesem Weg will sich der Südtiroler Sport an ein Paket aus Leitplanken und sportartspezifischen Regeln orientieren. 

Unstrittig ist dabei, dass beim „neuen“ Sporttreiben viele gewohnte Aktivitäten und Wettkampffor-mate vorübergehend unterbleiben müssen. Dies gilt sowohl für die konkrete Ausübung der Sport-arten, aber auch für das soziale Miteinander im Umfeld des aktiven Sports. Die Lust an der Bewe-gung, die Freude an der frischen Luft und das Gemeinschaftserlebnis (auf Distanz) stehen im Vor-dergrund. Hier setzen wir auf die wertvolle Organisationsfähigkeit und die hohe Eigenverantwortung bei Sportler/-innen, Trainer/-innen und Verantwortlichen im Verein Seitens des Sports können wir mit bewährten Strukturen und den unzähligen Verantwortungsträ-ger/-innen einen wertvollen Teil dazu beitragen, dass Südtirol wieder in Bewegung kommt und den vielen Menschen in unserem Land wieder Zugänge zu dem für das physische, psychische und soziale Wohlbefinden so wertvollen Sporttreiben in ihren Vereinen ermöglichen. „Dabei sind wir uns der besonderen Chancen und Risiken bewusst und werden deshalb stets nach der Maxime handeln, dass Infektionsrisiken so weit wie irgend möglich minimiert werden, um die Verbreitung des Corona-Virus nicht zu begünstigen und somit unserer gemeinsamen Verantwortung weiterhin gerecht werden“, sagt der Obmann des VSS. Und er fügt hinzu: „Wir haben in den vergangenen Wochen mit Freude festgestellt, wie solidarisch, besonnen und wertebasiert sich die Sportgemein-schaft verhalten und die doch einschneidenden Maßnahmen vorbildlich umgesetzt hat.“ Mit dem Angebot eines nunmehr an die besondere Situation angepassten Sportangebots mit „Abstand“ wollen wir das Vertrauen in die Selbstorganisation des Sports stärken. Gerade der Sport wird ein unverzichtbarer Bestandteil zur Rückkehr in eine bewegte und auf Gemeinschaft orientierte Ge-sellschaft sein. Der organisierte Sport ist eine wichtige gemeinschaftsstiftende Kraft in Südtirol. Zu Recht werden unsere Vereine als die sozialen Tankstellen der Gesellschaft beschrieben. Gerade für die Kinder und Jugendliche, deren Familien aber ebenso für die älteren Mitbürger bietet das gemeinsame Sporttreiben einen unschätzbar positiven sozialen Wert. Sportvereine sind keine Zweckbündnisse, sondern Wertegemeinschaften. Die Werte und Tugenden des Sports brauchen wir in dieser Krise mehr denn je. Dazu zählen Respekt und Fairness, dazu gehören Teamgeist und Disziplin. Unser Appell an alle Sporttreibenden lautet: Halten Sie sich an die Regeln, bewahren Sie Abstand und helfen Sie – wenn es Ihnen irgendwie möglich ist – anderen Menschen, die sich nicht selbst helfen können. 

VSS

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