(von links): lvh-Vizedirektor Walter Pöhl, Techniker Ing. Tobias Marseiler, Urban Rinner, Generalsekretär der Bezirksgemeinschaft Vinschgau, Günther Platter, lvh-Bezirksobmann von Obervinschgau, Andreas Tappeiner, Präsident der Bezirksgemeinschaft Vinschgau, Hermann Raffeiner Kerschbaumer, lvh-Bezirksobmann von Untervinschgau und Zoia Reiterer, lvh-Koordinatorin Kompetenzbereich Bau und Installation

Bessere Chancen für kleinere Betriebe

Die Änderungen des Landesvergabegesetz waren ein zentrales Thema beim Treffen der lvh-Bezirke Unter- und Obervinschgau mit der Bezirksgemeinschaft Vinschgau. Die Vertreter des lvh betonten dabei, welche Möglichkeiten öffentliche Aufträge für Handwerksbetriebe bieten.

- Der lvh-Bezirksobmann von Obervinschgau  Günther Platter und der lvh-Bezirksobmann von Untervinschgau Hermann Raffeiner Kerschbaumer haben sich kürzlich mit Vertretern der Bezirksgemeinschaf Vinschgau getroffen. Im Gespräch mit Andreas Tappeiner, Präsident der Bezirksgemeinschaft Vinschgau, und Generalsekretär Urban Rinner wurde auf die Wichtigkeit der öffentlichen Aufträge hingewiesen. „Für Handwerksbetriebe, vor allem für Klein- und Mittelbetriebe, ist der Zugang zu den öffentlichen Aufträgen aus wirtschaftlicher Sicht sehr wichtig“, betonte Platter. Ebenso unterstrich lvh-Vizedirektor Walter Pöhl die Wichtigkeit der öffentlichen Aufträge für Klein- und Mittelbetriebe und vertiefte das Thema.

Erfreulicherweise wurde vor kurzem das Landesvergabegesetz abgeändert, wodurch einige Erleichterungen für Klein- und Mittelbetriebe hinzugefügt wurden. Platter und Raffeiner Kerschbaumer erläuterten den Vertretern der Bezirksgemeinschaft Vinschgau dabei die Vorteile für die lokale Wirtschaft. Dabei betonten sie, dass die Spielräume des Vergabegesetzes bestmöglich genutzt werden sollten.

„Die Ausschreibung nach Gewerken, die im Rahmen der neuen Änderungen verstärkt wurde, ist für die Klein- und Mittelbetriebe sehr wichtig“, erklärte der lvh-Bezirksobmann von Untervinschgau. „Der Zugang zu den öffentlichen Aufträgen wird damit erleichtert und die kleineren Betriebe haben dadurch bessere Chancen.“ Umso wichtiger werde natürlich die Eintragung der Handwerksbetriebe ins Landesportal „Ausschreibungen Südtirol“.

Die Bezirksgemeinschaft Vinschgau hat in Vergangenheit im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten versucht, die kleinen und mittleren Betriebe zu berücksichtigen. Das wird auch mit Zahlen über die Zuschläge der letzten drei Jahre untermauert. Dieser Grundsatz wird in Zukunft durch Anwendung der neuen gesetzlichen Möglichkeiten weiterhin Gültigkeit haben und die Einbindung der lokalen Wirtschaftstreibenden stärken.

Tappeiner und Rinner zeigten sich vor allem bezüglich der Neuerungen des Vergabegesetzes sehr interessiert. Derzeit planen die beiden lvh-Bezirke gemeinsam mit der Bezirksgemeinschaf Vinschgau eine Informationsveranstaltung zu den öffentlichen Aufträgen. Dabei sollen unter anderem die Neuerungen vertieft und von Experten genaustens erklärt werden.  

lvh apa

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