Bildungsjahr 2025/26: Positive Bilanz und Blick auf neue Aufgaben
64.423 Kinder und Jugendliche in Kindergärten und Schulen deutscher Sprache - Fokus auf Digitalisierung und Zukunftskompetenzen - Bildungsdialog mit über 1300 Rückmeldungen zur Weiterentwicklung
- Das Bildungsjahr 2025/26 neigt sich dem Ende zu. Die beiden Bildungslandesräte Philipp Achammer und Daniel Alfreider haben deshalb in einer Pressekonferenz am 9. Juni auf das ablaufende Schul- und Kindergartenjahr zurückgeblickt und den Blick auch auf neue Herausforderungen gerichtet. 64.423 Kindergartenkinder und Schülerinnen und Schüler haben in diesem Schuljahr eineBildungseinrichtung mit deutscher Unterrichtssprache in Südtirol besucht: die Anzahl derKindergartenkinder betrug 11.227, jene der Schülerinnen und Schüler der Grundschulen20.541, der Mittelschulen 12.577, von denen 4193 zur Mittelschulprüfung antreten werden; von den insgesamt 12.205 Schülerinnen und Schüler der Oberschulen werden 2359 zur Reifeprüfung antreten; die Anzahl der Schülerinnen und Schüler der Berufsbildung ist 7873, davon werden 369 zur Reifeprüfung antreten; insgesamt beträgt die Anzahl der Schülerinnen und Schüler der Oberstufe 20.078, von denen 2728 zur Reifeprüfung antreten werden.
Bildungslandesrat Philipp Achammer hat dabei auch auf den Bildungsomnibus verwiesen, welcher noch vom Landtag genehmigt werden muss (LPA hat berichtet): "Die Herausforderungen im Bildungsbereich lassen sich nicht mit einem Gesetz lösen, Grundvoraussetzung bleibt eine gute Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus. Mit dem Omnibusgesetz wollen wir die Weichen für eine zukunftsfähige Schule stellen." Ein weiterer wichtiger Punkt in diesem Schuljahr ist der Bildungsdialog. Über 1300 Rückmeldungen hat es dazu vor allem zu den Themenbereichen Personal, Bürokratieabbau, Sprachförderung, Teamunterricht und Digitalisierung gegeben. Diese werden am 18. September beim Bildungsdialog der Deutschen Bildungsdirektion in der Messe Bozen vorgestellt. Hierfür ist eine Anmeldung unter diesem Link erforderlich. Digitalisierung beeinflusst Schule längst nicht mehr nur auf technischer Ebene, sondern verändert die Lebens- und Lernwelt unserer Schülerinnen und Schüler maßgeblich, sagt Landesschuldirektorin Sigrun Falkensteiner. "In einer zunehmenden digitalen Welt sind daher kritisches Denken, ethische Urteilskraft und Menschlichkeit wichtige Zukunftskompetenzen." Falkensteiner unterstreicht in diesem Kontext: "Bildung muss daher jungen Menschen Orientierung geben und eine klare, starke und inklusive Haltung vorleben."
Videoaufnahmen der Pressekonferenz https://we.tl/t-U4EjeLzYioz2ZzrF
Interview Philipp Achammer https://we.tl/t-Hppea8sLnUvfRC9L
Interview Sigrun Falkensteiner https://we.tl/t-rawsvebWPog5q5kV
Interview Daniel Alfreider DE https://we.tl/t-QKd30pwQ3C6g5WDy
Interview Daniel Alfreider LA https://we.tl/t-zS0DbDaZAGEftvAR
Interview Heinrich Videsott DE https://we.tl/t-jwGOqVfORbwj7DfC
Interview Heinrich Videsott LA https://we.tl/t-HxQ3Eqi3ZxTQiRWt
LPA/mac/kat