SVP-Fraktionsvorsitzender Gert Lanz und L.-Abg. Magdalena Amhof

Bürgerkunde an Südtirols Oberschulen: SVP fordert professionelle Herangehensweise

Ein vorrangiges Anliegen der Südtiroler Volkspartei ist es, die politische Bildung in Südtirols Schulen zu forcieren. Es hätte ein gemeinsames Unterfangen der SVP, der Freiheitlichen, der Grünen und des Teams Köllensperger werden können. In einem parteiübergreifenden Beschlussantrag sollte dieses Anliegen noch einmal zum Ausdruck gebracht und konkrete Maßnahmen dazu aufgezeigt werden. Diese Anregung kam von Fraktionsvorsitzenden Gert Lanz und Schullandesr

- „Im Grunde wollen wir alle dasselbe, nämlich: unsere Kinder zu kritischen Geistern erziehen“, sagt SVP-Fraktionsvorsitzender Gert Lanz. Deshalb wollte man einen parteiübergreifenden Beschlussantrag vorbereiten und dem Südtiroler Landtag vorlegen. „Hier hätten wir die Gelegenheit gehabt, aufzuzeigen, dass es uns um die Sache geht und nicht um politische Machtkämpfe“. Deshalb habe man im Rahmen der Landtagssitzung über verschiedene Möglichkeiten diskutiert. Lanz und Schullandesrat Philipp Achammer regten an, einen parteiübergreifenden Beschlussantrag auszuformulieren und dem Südtiroler Landtag vorzulegen. Köllensperger schlug das Angebot aus, beharrte auf den eigenen Beschlussantrag und verlangte die Abstimmung. Dies obwohl einige Passagen darin nicht – wie vorab besprochen – die reelle Situation an Südtirols Schulen berücksichtigten. „Das ist unklug und auch unkollegial“, sagt Lanz. „Team Köllensperger will keine Zusammenarbeit und das geht letztendlich auf Kosten der Bürger“. Denn so konnten die Südtiroler Volkspartei und auch andere Parteien nur einem Teil des Antrages zustimmen.
„Uns geht es vor allem darum, im Hinblick auf die Einführung der Lehrinhalte im Bereich der Bürgerkunde an unseren Oberschulen ein entsprechendes Programm vorzubereiten und eine Anhörung der diversen Interessensvertretern zu organisieren. Wir wollen die Integration der politischen Bildung in unseren Oberschulen möglichst professionell gestalten“, erklärt Landtagsabgeordnete Magdalena Amhof. Zumindest nahm Team Köllensperger diese Anregung der Südtiroler Volkspartei in seinen Antrag auf. „Ansonsten hätten wir wohl den gesamten Beschlussantrag versenken müssen, der leider zu oberflächlich und unvollständig ausformuliert war“, bedauert die Landtagsabgeordnete.

SVP

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