Eigenerklärungen werden überprüft: Info-Hotlines eingerichtet

Für die Ticketbefreiungen aus Einkommensgründen können die Bürgerinnen und Bürger eine Eigenerklärung abgeben, die das Wirtschafts- und Finanzministerium in Rom regelmäßig überprüft. Bei Abweichungen muss der Sanitätsbetrieb die zu Unrecht nicht bezahlen Ticketbeträge sowie eine Verwaltungsstrafe einfordern, was aktuell geschieht.

- In diesen Tagen erhalten betroffene Bürgerinnen und Bürger ein Schreiben von Seiten des Sanitätsbetriebes mit der Zahlungsaufforderung für die Differenz bzw. für die Verwaltungsstrafe. Für Rückfragen und Klärungen hat der Sanitätsbetrieb eigene Info-Nummern eingerichtet.Der verantwortliche Abteilungsdirektor Martin Matscher erinnert daran, dass die Eigenerklärungen für Ticketbefreiungen aus Einkommensgründen wirtschaftliche Vergünstigungen ermöglichen und deshalb sorgfältig jedes Jahr auszufüllen sind. Es ist dabei das gesamte Bruttoeinkommen der Familie (Ehepaar) zu berücksichtigen.

Nach abgeschlossener Überprüfung der Eigenerklärungen übermittelt das Ministerium allen Sanitätsbetrieben jedes Jahr dieListen jener Bürgerinnen und Bürger, bei denen die Eigenerklärung nicht mit dem Einkommen laut Steuererklärungenübereinstimmt (Ticketbefreiungen aus finanziellen Gründen E01/Personen unter 6 oder über 65 Jahren, E21/Kinder von 6 bis 14 Jahren, E22/zu Lasten lebende Kinder, E02/Arbeitslosigkeit, E03/Sozialrente und E04/Mindestrente). Der Sanitätsbetrieb bedauert die relativ hohe Zahl an falschen Eigenerklärungen: „Leider geben noch immer viele Bürger diese Eigenerklärungen leichtfertig ab. Die gesetzlichen Bestimmungen müssen jedoch eingehalten werden, weshalb ev. Nachforderungen und Verwaltungsstrafen unumgänglich sind.“

Auch wenn z.B. in einem Jahr die Einkommenssituation oder die Familienzusammensetzung eine Ticketbefreiung ermöglicht, kann dies im Jahr darauf anders sein. Die Höchstgrenzen bzw. die diesbezügliche Familienzusammensetzung muss jede Person selbst im Auge behalten, damit meist unbeabsichtigte Falscherklärungen nicht mehr vorkommen.

FürInformationenwurden folgende Info-Hotlines eingerichtet 
(Mo-Fr 09:00 – 12:00 Uhr, Do 14:00 – 16:00 Uhr):
Bozen         Tel. 0471 909159
Brixen         Tel. 0472 813640
Meran         Tel. 0473 496703
Bruneck      Tel. 0474 586502

Informationen für die Medien: Abteilung Kommunikation, Marketing und Bürgeranliegen des Südtiroler Sanitätsbetriebes, Tel. 0473 263 806

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