Erste Ideenwerkstatt „Lange Nacht der Kirchen 2018“

Erste Ideenwerkstatt „Lange Nacht der Kirchen 2018“

Innovative und kreative Ideen für einen Abend der Entdeckungen und Vielfalt

- Beim ersten Ideenworkshop in Bozen, an dem knapp 40 Vertreter der verschiedenen Pfarreien und Einrichtungen teilnahmen, wurden neue Ideen und kreative Vorschläge für die Programmgestaltung im Rahmen der Langen Nacht der Kirchen 2018 vorgestellt. Die Lange Nacht findet dieses Jahr am 25. Mai statt. Organisiert wurde der Ideenworkshop von der Diözese Bozen-Brixen gemeinsam mit Unterstützung des Katholischen Bildungswerkes, der Arbeitsgemeinschaft der Jugenddienste und des Jugenddienstes Bozen. Rund 100 Kirchen in ganz Südtirol mit 250 bunten Abendprogrammpunkten öffneten 2017 ihre Tore und haben sich an der Langen Nacht der Kirchen beteiligt.

Vom Bibelbuffet bis zur Slackline in der Kirche
Hinter den tollen Ideen der Langen Nacht der Kirchen stehen meist Ehrenamtliche, die vor und während der Veranstaltung viele Stunden Zeit investieren, um diese Nacht einzigartig zu machen. Im ersten Ideenworkshopgab es neben den generellen Informationen und Anmeldeformalitäten auch allerhand kreative und innovative Beispiele, auch von den Kollegen aus Österreich. Warum nicht mal ein Original-Rezept von Hildegard von Bingen nachkochen – mit anschließender Verkostung? Oder vielleicht gemeinsam Brot backen? Eine Pfarrei bot sogar die Gelegenheit, in einem Sarg Probe zu liegen – schließlich gehört Trauer und Abschiednehmen auch zum (christlichen) Leben.

Ein Programm für Jung und Alt
Die Lange Nacht der Kirchen wird von der Diözese Bozen-Brixen, dem Katholischen Bildungswerk und der Arbeitsgemeinschaft der Jugenddienste auf Landesebene koordiniert. Vor Ort werden die Pfarreien, Gemeinden und Einrichtungen von den Jugenddiensten unterstützt. Für die Gestaltung ist jede Kirche selbst verantwortlich. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Egal ob Segnung von Kinderfahrzeugen, Turmbesteigung oder Slackliner verbunden mit besinnlichen Texten, Stille und Mediation: Vorab will überlegt sein, wer die Zielgruppe der einzelnen Programmpunkte ist, wie diese erreicht werden kann und was mögliche Inhalte sind.

Die Kirchenmaus im Bozner Dom
Irene Egger vom Jugenddienst Bozen, welche das Projekt in Bozen koordiniert und begleitet, stellte einige kreative Ideen vor, die Kinder und Jugendliche für die Lange Nacht der Kirchen begeistern können, z.B. eine Übernachtung von Firmlingen in der Kirche, Graffiti im religiösen Raum oder die Kabarettkirche. Im Dom von Bozen konnten die vierzig Teilnehmenden der Ideenwerkstatt die „Kirchenmäuse“ aufstöbern, die Patrizia Permann vom Jugenddienst Meran versteckt hat. Diese Methode ermöglicht Kindern, besondere Ecken der Kirche zu entdecken. Thomas Ebner, Mitarbeiter im Katholischen Bildungswerk, wies auf die Möglichkeit hin, biblische Texte in der Veranstaltung einzubauen. „Tradition und Experiment, Gewohntes und Neuartiges – alles hat in dieser besonderen Nacht Platz“, so Verena Hafner von der Arbeitsgemeinschaft der Jugenddienste. Giuseppe Ganarini vom Seelsorgeamt bedankte sich für die rege Teilnahme an der Ideenwerkstatt.

Infos. www.langenachtderkirchen.it - http://www.jugenddienst.it/Lange_Nacht_der_Kirchen.html

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