FULMINANTE ERÖFFNUNG DER GIRODAYS 2019: 17. KAUNERTALER GLETSCHERKAISER XXL

Der Radmarathon der Extraklasse lockte am Wochenende internationale Hobby- und Profiradsportler sowie zahlreiche Besucher ins Kaunertal. In einer Spitzenzeit von 4:30:35 Stunden bezwang der diesjährige Sieger, Michael Spögler (Team Corratec), die 122 Kilometer lange Strecke des 17. Kaunertaler Gletscherkaisers XXL und erzielte damit einen neuen Streckenrekord.

- Bei besten Bedingungen fiel der Startschuss zum Rennen am Sonntag um 7.00 Uhr in Feichten. 250 Teilnehmer gerieten auf der facettenreichen und anspruchsvollen Route mit 4.000 Höhenmetern an ihre Grenzen. Von Feichten aus ging es zunächst über den fordernden Anstieg auf den Piller Sattel, durch den Naturpark Kaunergrat und weiter ins Pitztal. Wie im Vorjahr führte die um 70 Kilometer erweiterte Rennstrecke über den Bezirk Landeck hinaus bis zum Wendepunkt in Imst. Von dort fuhren die Athleten bei eindrucksvoller Kulisse wieder über Fließ, vorbei am Naturparkhaus am Gachen Blick, zurück ins Kaunertal.

KNALLHARTER WETTKAMPF BIS ZUM GLETSCHERFINALE
Der letzte Streckenabschnitt ab Feichten war getreu dem Motto des Rennens „Nichts für Warmduscher“. Mit einer bis zu 20-prozentigen Steigung forderte der Radmarathon der Superlative kurz vor dem Ziel die letzten Kräfte der Sportler. Auch die deutsche Radsportlegende Falk Boden stellte sich der kaiserlichen Herausforderung. Vorbei am Gepatschstausee und einem flacheren Abschnitt folgte der Kampf um jeden Höhenmeter bis zur höchsten Bergankunft Österreichs auf 2.750 Metern Seehöhe. Das hart umkämpfte Finish konnte Michael Spögler (ITA, zum dritten Mal am Stockerl – diesmal als Sieger) schließlich mit einem Abstand von 1:21 Minuten zum Zweitplatzierten Christian Schmitt (AUT,Team Mooserwirt) für sich entscheiden. Die Freude über den Sieg und den neuen Streckenrekord war bei Michael Spögler groß: „Der Gletscherkaiser XXL ist ein besonderes Rennen und es bedeutet mir viel jedes Jahr dabei zu sein. Das Motto „Nichts für Warmduscher“ kann ich bestätigen. Vom Start bis zum Ziel fordert das Rennen höchsten Einsatz.“ Den dritten Platz belegte Hermann Roman (GER, Team RSC AUTO BROSCH). Als schnellste Teilnehmerin, mit einer beachtlichen Zeit von 5:17 Stunden, erreichte Daniela Pintarelli-Traxl nach einjähriger Babypause das Ziel auf 2.750m.

Kampfgeist, Ausdauer und jede absolvierte Trainingseinheit machten sich beim Extrem-Radmarathon bezahlt. Besonders die Gletscherpanoramastraße mit insgesamt 29 Kehren verlangte maximalen Krafteinsatz und Durchhaltevermögen. Die Höhenluft erschwerte die Wettkampfbedingungen zusätzlich. Belohnt wurde die sportliche Leistung mit einem beindruckenden Blick auf die umliegenden Dreitausender und dem Jubel der Zuschauer auf der Zielgeraden.

ERFOLGREICHES MEGAEVENT
Die anschließende Nudelparty am Kaunertaler Gletscher, bei der Teilnehmer und Fans gemeinsam feierten, rundete das Programm der XXL-Sportveranstaltung ab. Auch das Organisationsteam des Kaunertal Tourismus unter Obmann und Rennleiter Armin Falkner und OK-Chef Karl Mall, zeigte sich höchst zufrieden. Dank hervorragenden Bedingungen und unfallfreiem Rennen blicken die Veranstalter auf ein rundum gelungenes Event. Michaela Gasser-Mark, GF Kaunertal Tourismus freut sich über den perfekten Ablauf der Veranstaltung: „Ein großer Dank gilt den Kaunertaler Gletscherbahnen samt Team sowie allen Vereinen und Helfern entlang der Strecke für ihre tatkräftige Unterstützung. So konnte allen Teilnehmern ein großartiges Event im Kaunertal geboten werden.“ Viel positives Feedback gab es von den Teilnehmern für die professionellen Bedingungen mit denen sich die Veranstaltung erneut als anspruchsvolles sportliches Highlight erwies.

EINE WOCHE RADSPORTEREIGNISSE DER EXTRAKLASSE 
Mit den Girodays 2019 greift die Tourismusregion den Trend zum Radsport auf. Nach dem Gletscherkaiser folgt eine ganze Woche mit sportlichen Event-Highlights. Als besonders begehrte Auszeichnung unter den Radathleten gilt der Titel des Girokaisers. Dafür müssen sie sich bereits kommenden Sonntag beim Dreiländergiro in Nauders erneut dem Wettkampf stellen.

Tourismusverband Tiroler Oberland

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