Landesrätin Waltraud Deeg spricht sich für einen möglichst schnellen Übergang in den Präsenzdienst in den Kleinkindbetreuungen aus. (Foto: LPA/Greta Stuefer)

Landesrätin Deeg: "Kindern trotz Krise gutes Umfeld sichern"

578 Kleinkinder haben in dieser Woche den Grunddienst in den Kleinkindbetreuungseinrichtungen besucht.

- "Kinder brauchen ein gutes Umfeld, um in allen Facetten wachsen zu können", sagt Familienlandesrätin Waltraud Deeg. Dazu zählt unter anderem das soziale Umfeld, das für Kinder und Jugendliche von großer Bedeutung ist. Gerade deshalb hat sich die Landesrätin gemeinsam mit den Bildungslandesräten für einen möglichst schnellen Übergang in den Präsenzdienst in den Kleinkindbetreuungseinrichtungen, Kindergärten und Schulen eingesetzt. "Es ist richtig und wichtig, dass die Kinder möglichst schnell wieder in die Schule gehen dürfen, auch wenn dies derzeit lediglich unter geänderten Bedingungen möglich ist. Die zahlreichen Rückmeldungen, die ich in den vergangenen Tagen erhalten habe, bestätigen mir jedoch, dass es noch wichtiger ist, den Kindern den Besuch einer Bildungs- und Betreuungsmöglichkeit zu ermöglichen", hebt Landesrätin Deeg hervor. In dieser laufenden Woche haben insgesamt 578 Kleinkinder (rund 12 Prozent der insgesamt betreuten Kleinkinder) die Grundbetreuung in Kinderhorten, Kitas und bei Tagesmüttern in Anspruch genommen.

Gerade im Hinblick auf den Internationalen Tag der Kinderrechte am morgigen Freitag (20. November) sei es ein bedeutender Schritt gewesen, das Recht auf Bildung für alle gesunden Kinder wieder zu ermöglichen. "Kinder und Jugendliche mussten in den unterschiedlichen Phasen der Krise, vielleicht noch mehr als wir Erwachsene, einiges ihrer Rechte einschränken. Gerade darum sind wir nun gefordert, in dieser zweiten Welle die Kinderrechte niemals außer Acht zu lassen", unterstreicht Deeg.

Wichtige Unterstützung bieten dabei auch jene Einrichtungen und Anlaufstellen, welche die psychische Widerstandsfähigkeit der Eltern und damit indirekt auch der Kinder stärken. "Die Familienberatungsstellen sowie weitere Organisationen in diesem Bereich übernehmen im ganzen Jahr, besonders aber in Krisenmomenten eine wichtige Rolle, indem sie dabei helfen, die Resilienz zu stärken und damit Kindern ein gutes und sicheres Umfeld zum Wachsen bieten", hebt Familienlandesrätin Deeg hervor. Dass es wichtig ist, dieses Umfeld schon von Anfang an zu bieten, geht unter anderem aus dem Rahmenplan Frühkindliche Bildung, Erziehung, Betreuung hervor. Dieser Plan, der aus der Zusammenarbeit der Familienagentur des Landes mit der Fakultät für Bildungswissenschaften der Freien Universität Bozen entstanden ist, legt die Basis dafür, dass alle Kinder in ganz Südtirol Zugang zu hochwertigen Angeboten für die frühkindliche Betreuung gewährleistet ist. "Kinder brauchen von Anfang an gute Entwicklungs- und Entfaltungsmöglichkeiten. Wir stellen mit dem Rahmenplan eine wissenschaftlich fundierte Basis und arbeiten parallel, gemeinsam mit den Gemeinden als wichtige Partner, an Angeboten, die Kinder jeden Alters fördern", betont Landesrätin Deeg.

ck

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