Neue Ideen für den Sozialbereich. Social Impact Lab macht künftige Unternehmer fit

Neue Ideen für den Sozialbereich. Social Impact Lab macht künftige Unternehmer fit

Gesundheitsförderung und Lebensqualität sowie Eindämmung des Plastikverbrauchs: Wer für diese beiden Ziele unternehmerische Ideen hat, kann sich noch bis 14. Dezember um einen Platz im Social Impact Lab bewerben. Das Coaching-Programm für Betriebe im Sozialbereich der unibz, der Universität Klagenfurt und der Università di Udine startet in seiner neuen Auflage. Am 2. Dezember wird die Initiative im Co-Working-Space Drin in der Italienallee 34 in Bozen

- Um unsere Welt zum Besseren zu verändern, braucht es Motivation, Tatkraft und gute Ideen. Doch selbst das reicht nicht aus, wenn die Kompetenzen fehlen, um die eigenen Visionen in einer unternehmerischen Initiative umzusetzen – ob in den traditionellen Wirtschaftssektoren oder im Sozialbereich.

Bereits zum zweiten Mal in Folge wird im Rahmen des Social Impact Lab die Möglichkeit geboten, unternehmerische Ideen mit sozialen Visionen in einem kostenlosen Coaching-Programm zu begleiten. Entstanden ist das Förderprogramm im Rahmen des Social Impact for the Alps Adriatic Region (SIAA) – Soziale Innovationen, eines Interreg-Projektes der unibz, der Universität Klagenfurt und der Università di Udine mit Förderung des Europäischen Sozialfonds und des Programms Interreg V-A Italien-Österreichs 2014-2020.  Das Coaching-Programm beruht auf fünf praxisbezogenen Modulen und wurde an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der unibz entwickelt. Es richtet sich sowohl an Unternehmensgründer mit einer Idee für soziale Anliegen sowie an bestehende Unternehmer und Fachkräfte aus dem sozialen Bereich, die unternehmerische Werkzeuge kennen und anwenden lernen wollen.

Förderung von Gesundheit und Lebensqualität und Vermeidung von Plastik
In dieser Ausgabe des Programms werden innovative Vorschläge in den Bereichen Gesundheitsförderung und Steigerung der Lebensqualität sowie Reduzierung des Plastikverbrauchs gefördert. In den Modulen zum Thema Unternehmensgründung lernen die Teilnehmer, soziale Probleme zu identifizieren und Lösungen dafür zu erarbeiten. Die Coaches helfen ihnen, Ideen auszuformulieren und dabei häufige Fehler zu vermeiden, zeigen ihnen, wie sie ihre Projekte am wirkungsvollsten präsentieren können und wie sie Werkzeuge zur Unternehmensentwicklung für Innovationen im sozialen Bereich anwenden können. 

Fristen und Ablauf des Coaching-Programms
Das Coaching-Programm, mit dem die Entwicklung und Umsetzung innovativer Ideen begleitet wird, besteht aus fünf praxisbezogenen Modulen, die auf der Methode “Learning by doing” basieren und zwischen Februar und April 2020 in jeweils ein bis zwei Tagen pro Monat abgehalten werden. Die Teilnahme ist kostenlos. Genauere Informationen können bei folgenden Kontaktpersonen eingeholt werden: chiara.menini@unibz.it oder benedikt.unger@unibz.it.

Zu den Projektpartnern zählen neben den drei Universitäten die build! Gründerzentrum Kärnten GmbH, t2i – trasferimento tecnologico e innovazione s.c.a r.l. und das Friuli lnnovazione Centro di Ricerca e di Trasferimento Tecnologico. Auf lokaler Ebene sind das Amt für Kabinettsangelegenheiten - Bereich Entwicklungszusammenarbeit der Autonomen Provinz Bozen und die Caritas Diözese Bozen-Brixen am Interreg-Projekt beteiligt.

Projektpräsentation am 2. Dezember
Die neue Auflage des Social Impact Lab wird am 2. Dezember von 18 bis 19 Uhr  im vor kurzem eröffneten Co-Working-Space Drin in der Italienallee 34 im Rahmen der Veranstaltung „Soziale Innovation in Südtirol“ vorgestellt, die von der Freien Universität Bozen und dem Amt für Jugendarbeit der Provinz Bozen mitorganisiert wird. Prof. Alessandro Narduzzo (Fakultät für Wirtschaftswissenschaften) wird das Interreg-Projekt SIAA und die aktuelle Ausgabe des Social Impact Lab vorstellen. Über die Ergebnisse des Forschungsprojektes “Regionalpolitik für soziale Innovationen in Italien” wird Giovanni Vita sprechen, Teresa Pedretti dagegen über Erfahrungen mit dem kulturellen Inkubator und Co-Housing-Projekt Rosenbach. Irene Visentini wird das Projekt Ideensalon vorstellen, eine Ideen-Werkstatt für alle, die Lust auf Veränderung haben. Die Veranstaltung ist kostenlose und steht allen Interessierten offen. Mit dabei ist auch das Forschungsteam der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften  (Prof. Alessandro Narduzzo, Valeria Cavotta, Benedikt Unger, Chiara Menini), die das Coaching-Programm begleiten.

Zum Social Impact Lab gibt es auch eine Facebook-Seite: https://www.facebook.com/SIAAproject/. Ebenfalls auf Facebook gibt es Informationen zum Projekt “Soziale Innovation in Südtirol“: https://www.facebook.com/polgioaa/

unibz

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