Neues Berufsbild Schulsozialpädagoge: Erstmals Wettbewerb

An den deutschsprachigen Schulen sollen Schulsozialpädagogen für Vorbeugung und Integration sorgen. Über einen öffentlichen Wettbewerb sollen 21 Stellen unbefristet besetzt werden.

- Im vergangenen Jahr hatte die Landesregierung die Einführung des Berufsbilds Schulsozialpädagoge/Schulsozialpädagogin beschlossen. Sozialpädagogen schaffen an Schulen Angebote zu Prävention, stehen Kindern und Jugendlichen, aber auch Lehrpersonen und Eltern in Problemsituationen zur Seite und tragen damit zur Verbesserung des Schulklimas bei.

Einen ersten öffentlichen Wettbewerb mit Bewertung einer Arbeitsperiode zur unbefristeten Aufnahme von 21 Schulsozialpädagoginnen un Schulsozialpädagogen an Schulen staatlicher Art mit deutscher Unterrichtssprache hat nun die Landespersonalabteilung ausgeschrieben. Bei den Stellen handelt es sich um Voll- und Teilzeitstellen an verschiedenen Schulen beziehungsweise Schulsprengeln in Südtirol, von Prad bis Bruneck, von Neumarkt bis Brixen. 

Wer ein mindestens dreijähriges Hochschulstudium im Bereich Sozialpädagogik oder Soziale Arbeit hat und über den Zweisprachigkeitsnachweis C1 (ehemaliges Niveau A) und - falls Ladiner - über die Ladinischprüfung C1 verfügt, kann sich bis zum 11. Dezember 2019 (12 Uhr) im Landesamt für Personalaufnahme um Wettbewerbsteilnahme bewerben. Zulässig sind auch Abschlüsse in anderen Fachbereichen mit dreijähriger Erfahrung in der Schulsozialarbeit oder bei vertikaler Mobilität zehn Dienstjahre, von denen drei Jahre in der Schulsozialarbeit oder vergleichbaren Arbeit mit Jugendlichen.    

Neues Aufnahmeverfahren mit Bewertung einer Arbeitsperiode
Das neue Aufnahmeverfahren sieht zunächst eine Vorauswahl mit schriftlicher und mündlicher Prüfung vor, auf deren Grundlage eine zeitbegrenzte Aufnahme in den Landesdienst erfolgt. Dabei wird dem Sozialpädagogen oder der Sozialpädagogin ein Tutor zugewiesen. Wird diese zeitlich befristete Arbeitsperiode positiv bewertet, so folgt auf eine mündliche Abschlussprüfung die unbefristete Aufnahme. Die Wettbewerbsgewinner verpflichten sich, die zugewiesene Stelle drei Jahre lang beizubehalten. 

Die Ansuchen um Teilnahme am Stellenwettbewerb sind ausschließlich auf telematischem Weg an das Landesamt für Personalaufnahme in Bozen zu richten. Die Wettbewerbsankündigungen sind auf der Internetseite des Landes im Bereich Verwaltung/Personal/Aufnahme in den Landesdienst und im Amtsblatt der Region veröffentlicht.

Informationen
Amt für Personalaufnahme, Bozen, Rittnerstraße 13, Tel. 0471 412147 
personalaufnahme@provinz.bz.it

LPA/jw

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