Nicht einmal das mindeste

Ausgehend von den beiden Grünen Beschlussanträgen „Transparenz in der Gemeinschaftsverpflegung“ und „Gesundheit, wo Kinder spielen“ wurde im Landtagüber gestern und heute über Transparenz in den Mensen und Monitoring bei Pestiziden auf Spielplätzen gesprochen.

- Alle sind sich einig: Gesundheit ist wichtig, Nachhaltigkeit ist wünschenswert, unser Essen soll gesund sein, die Orte, in denen wir spielen und leben sollen nicht kontaminiert sein. Eigentlich logisch, könnte man meinen. Und es wäre nur folgerichtig zu sagen, dass, um dies alles zu garantieren, es einerseits wichtig ist zu wissen, was wir essen und andererseits, ob die Orte, an denen wir uns aufhalten, frei von Schadstoffen sind oder nicht. Doch scheint dies nicht logisch für alle. Nach Meinung der Landesregierung und der Mehrheit im Landtag gibt es hier keine Probleme, sporadisches Monitoring über die Belastung von Pestiziden ist ausreichend, Informationen über die Herkunft von Lebensmitteln in den Mensen ist nicht notwendig.
Für uns ist das alles wenig nachvollziehbar. Viel wird geredet über Transparenz und diese unsere Beschlussanträge waren eine Gelegenheit um zu zeigen, wie ernst es uns mit diesem Begriff wirklich ist. Eine verschwendete Gelegenheit, die vor allem nötig gewesen wäre, um eine Vertrauensbasis zwischen Bürgern und Bürgerinnen und der öffentlichen Verwaltung zu schaffen. Stattdessen war die Mehrheit gegen unseren Beschlussantrag und somit auch gegen mehr Transparenz.
Wir bleiben aber dran, denn die öffentlichen Gesundheit und die Gesundheit unserer Umwelt sind zu wichtig, um nicht ernst genommen zu werden!

Grüne Fraktion

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