Sozialberufe: Auf einen Ausbau der Ausbildungsplätze hat sich die Landesregierung heute verständigt - Foto: pixabay.com

Sozialwesen: Über 1300 Ausbildungsplätze in den Jahren 2020-22

Wesentlich mehr Ausbildungsplätze für die verschiedenen Sozialberufe wird es in Südtirol geben. Die Landesregierung hat den Bedarfsplan 2020-22 genehmigt.

- In Südtirol werden in den nächsten Jahren mehr Sozial- und Pflegekräfte benötigt. Auf der Grundlage der demografischen Entwicklungen und der statistischen Berechnungen nimmt die Nachfrage nach Pflegehelfern und Pflegehelferinnen ebenso zu wie nach Sozialbetreuerinnen und Sozialbetreuern. Dieser Erkenntnis trägt der Bedarfsplan an Ausbildungsplätzen für die Jahre 2020 bis 2022 Rechnung, den die Landesregierung heute (19. Oktober) auf Vorschlag der Soziallandesrätin genehmigt hat. Die Ausbildungsplätze müssen im Dreijahresrhythmus festgelegt werden, um die notwendigen Voraussetzungen für die Planung der Ausbildungen schaffen zu können. Dies betrifft besonders die Landesfachschulen "Hannah Arendt" und "Levinas" sowie die Universität Bozen, welche die entsprechenden Ausbildungen und Studiengänge anbieten. Im Sinne des heute von der Landesregierung genehmigten Planes werden die Ausbildungsplätze für Sozialbetreuerinnen und Sozialbetreuer von den geplanten 160 Plätzen auf 200 im Jahr, also 600 im Dreijahreszeitraum angehoben. Von derzeit 80 auf 140 im Jahr, also auf 420 im Dreijahreszeitraum gesteigert werden die Ausbildungsplätze für Pflegehelferinnen und Pflegehelfer. Diese Ausbildungsangebote sollen in den nächsten Jahren neben den Standorten Bozen, Meran und Brixen verstärkt in anderen Bezirken angeboten werden, besonders um die berufsbegleitende Teilnahme zu erleichtern. Nach über zehnjähriger Pause soll wieder ein Lehrgang für Arbeitserziehende mit 15 Ausbildungsplätzen angeboten werden, dieser wird auf das neu konzipierte Berufsbild zugeschnitten sein, an dem derzeit gearbeitet wird. Mit 30, 35 und 15 bleiben die Ausbildungsplätze für SozialarbeiterSozialpädagogen und Sozialwissenschaftler an der Freiten Universität Bozen hingegen unverändert. Die Vorarbeit für den Bedarfsplan hat eine Fachgruppe erstellt, in der neben die Landesabteilung Soziales, die Sozialverbände und Sozialeinrichtungen, die Bildungsdirektionen, die Gemeinden und die Berufsverbände zusammengearbeitet haben.

jw

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