Südtirol: Mehr Räume für Familien – Landschaft der Elkis wächst

Südtirol: Mehr Räume für Familien – Landschaft der Elkis wächst

2021 war auch für junge Familien kein einfaches Jahr. 

- Umso wichtiger bleiben Unterstützungsangebote wie die der Eltern-Kind-Zentren. Im Obervinschgau, in Sand in Taufers und in Vahrn sind im Laufe des Jahres neue Treffpunkte für Eltern und Kleinkinder entstanden. Elkis sind Orte der Begegnung, des Austausches, der Unterstützung und Familienbildung und blicken mitunter auf eine 30-jährige Geschichte zurück. Am Beginn sind es immer engagierte Eltern, die auf einen Bedarf reagieren und sich für Unterstützungsangebote einsetzen. Für solche Eltern ist es jetzt einfacher als vor 30 Jahren, denn das Netzwerk der Elkis unterstützt bei allen Schritten.  Normalerweise ist das erste Jahr für junge Familien ohnehin spannend. Eltern lernen sich häufig ganz neu kennen, erproben neue Aufgaben und Rollen und finden in einen neuen Alltag. Dieser kann auch ohne Pandemie neben den vielen Freuden herausfordernd sein. Als hilfreich haben sich da die Angebote der Eltern-Kind-Zentren gezeigt. Ein Austausch unter Gleichen entlastet, gibt Orientierung und die Möglichkeit voneinander zu lernen. Elkis bieten verschiedene Angebote in den Bereichen Begegnung, Bildung, Betreuung, Beratung. Vor allem aber reagieren sie auf den Bedarf der Familien vor Ort. Auch in kleinen Orten sind Elkis wertvoll, denn gerade mit Neugeborenen und Kleinkindern ist die eigene Mobilität schnell eingeschränkt. Wohnortnahe familienfreundliche Treffpunkte sind wichtige Anlaufstellen für die Familien. 

Unterstützungsangebote wie die der Elkis entstehen meist von den Betroffen selbst heraus. “Es ist uns wichtig, die Eltern dann nicht allein zu lassen, damit ihre Ideen und ihr Engagement möglichst zeitnah und effizient umgesetzt werden können.”, meint Sandra Moszner, die Präsidentin des Netzwerks der Eltern-Kind-Zentren Südtirols. Schließlich ist es immer Freizeit, die investiert wird. Zeit ist ein wertvolles Gut, besonders für junge Familien. “Wir erleben immer wieder sehr motivierte Eltern, die sich freiwillig engagieren um vor Ort ein Elki oder eine Außenstelle zu gründen. Wir erleben aber auch Elkis, die Schwierigkeiten haben, neue Vorstandsmitglieder zu gewinnen und über die Jahre hinweg ein stabiles Angebot für Familien zu garantieren.”, so Moszner. “Die Mitarbeiterinnen des Netzwerks stehen den Eltern, Initiativgruppen und später den Vorständen und Mitarbeiter*innen zur Seite. Sie beraten und unterstützen wo nötig, haben Erfahrung und Fachwissen. Wir legen großen Wert darauf, den neuen Ehrenamtlichen eine stabile Basis zu bieten, auf die sie bauen können.” 
Eltern und Interessierte, die gerne vor Ort einen Elki-Treffpunkt aufbauen wollen, können sich am 17. Dezember 2021 um 19:30 Uhr bei einer Online-Veranstaltung informieren. Der Link zur Veranstaltung wird nach Anmeldung unter info@elki.bz.it zugesendet oder sich auch unverbindlich beim Elki Netzwerk melden und beraten lassen. 
Für das Netzwerk der Eltern-Kind-Zentren ist klar: Jedes Dorf sollte einen Elki-Treffpunkt haben! 

ELKI

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