Der Landesbäuerinnenrat mit der Kinder- und Jugendanwältin Daniela Höller

„Wir hören zu“

Den Kindern und Jugendlichen zuhören und für sie da sein: Dies war Gesprächsthema bei der letzten Vorstandssitzung der Bäuerinnen. Mit dabei war Kinder- und Jugendanwältin Daniela Höller.

- Landesbäuerin Antonia Egger lud kürzlich Daniela Höller zu einem Austausch ein.

Die 30-jährige Rechtsanwältin wurde im Juni zur Kinder- und Jugendanwältin für die laufende Legislaturperiode gewählt. „Kinder und Jugendliche haben Rechte und es ist wichtig, dass sie eine Anlaufstelle haben, wenn ihre Rechte mit Füßen getreten werden. Es ist aber auch wichtig, dass wir Bescheid wissen, wie dieser Dienst funktioniert, und wir die Menschen kennen, die dahinterstehen. Dann können wir auch klare Botschaften nach außen geben“, sagte die Landesbäuerin beim Treffen.

Daniela Höller informierte die Bäuerinnen über Tätigkeit und Aufgabenschwerpunkte der Kinder- und Jugendanwaltschaft. Zentrales Aufgabengebiet ist die Beratungstätigkeit für Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen, die anonym, kostenlos und vertraulich geschieht. Die Mediation bei Konflikten zwischen Kindern und Jugendlichen, Erwachsenen, Behörden, Ämtern und Institutionen ist ein weiteres wichtiges Steckenpferd der Kinder- und Jugendanwältin. Doch auch Vorträge zu kinder- und jugendrelevanten Themen sowie Projekte zu Bewusstseinsbildung und Prävention werden angeboten.

Genauso wie auch die Bäuerinnenorganisation mit ihren Botschaften und Produkten hinaus in die Schulen geht, will auch die Kinder- und Jugendanwaltschaft eine wichtige Message an die Minderjährigen vermitteln. „Mein Ziel ist es, einen möglich direkten Kontakt mit Kindern und Jugendlichen zu pflegen, um sie über ihre Rechte aufzuklären, zu sensibilisieren und die Hemmschwelle für Hilfesuchende zu senken,“ sagt Danila Höller.

Die Entwicklung, dass sich nicht nur mehr öffentliche Institutionen und Eltern an die Kinder- und Jugendanwaltschaft wenden, sondern auch immer mehr betroffene Minderjährige, zeigt, wie sehr es eine Institution wie diese braucht.

Südtiroler Bäuerinnen

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